Musikfreunde trauern

Müller schließt nach siebzehn Jahren

28. 01. 2011. Wieder schließt ein Kaufhaus in Essen. Diesesmal ist es eine Filiale des Drogerie-Discounters Müller. Nach 17 Jahren in Essen gibt das Ulmer Unternehmen auf. Die Filiale an der Limbecker Straße sei wirtschaftlich unrentabel, äußerte sich ein Firmensprecher. 74 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Ihnen wurde fristgerecht gekündigt. Ein Sozialplan aufgestellt.

 

Zwei Tage nach Weihnachten wurde der Belegschaft die Schließung der Filiale mitgeteilt. Bis zum 12. Januar ist nöch geöffnet, dann ist Schluss. Eine Textilfirma wird in das Haus einziehen.

 

1994 übernahm Müller das Gebäude. Ehemals was das Kaufhaus Sinn dort untergebracht. Rasch etablierte sich das Unternehmen in Essen mit seinem reichhaltigem Sortiment an Drogerie und Parfümeriewaren, Spiel-und Büroartikeln, sowie der Multimediaabtelung.

 

Für Musikfreunde ist die gut sortierte Multimediaabteilung ein Eldorado. Ein engagiertes Fachpersonal bemüht sich, auch Kaufwünsche zu erfüllen, die anderswo oft nicht zu realisieren sind.

 

Für die Mitarbeiter ist der Verlust des Arbeitsplatzes ein harter Schlag. Etliche arbeiten seit vielen Jahren in der Filiale an der Limbecker Straße und sind älter. Für sie wird es nicht leicht, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Chancen in einer anderen Müller-Filiale eingesetzt zu werden,  bestehen nicht.

 

Wenig glaubwürdig scheint die Aussage des Firmensprechers: Aus Rücksicht auf die Mitarbeiter habe man erst nach Weihnachten die Schließung bekannt gegeben. Vielmehr sollten wohl die Mitarbeiter nicht demotiviert werden, schließlich wollte man auf das lukrative Weihnachtsgeschäft ungern verzichten.

 

Hätte das Haus gerettet werden können? Insider bemängeln schon lange, dass es an zündenden Ideen für die Vermarktung und an Attraktivität der Filiale fehle. In diesem Zusammenhang führen Kritiker das neue Center am Limbecker Platz und das Centro in Oberhausen an, deren Warenagebot und Modernität viele Käufer anlocke.

 

Fakt ist: Trotz häufigem Umbau erwies sich die Modernisierung der Geschäftsräume nur zum Teil attraktiv bzw. erfolgreich. So mussten Kunden und Mitarbeiter in der Hitze schmoren, weil die Klimaanlage nicht funktionierte.

 

Für die desolate Lage der Müller-Filiale in Essen, eine von über 400,  ist es deshalb zu simpel, den Wettbewerb verantwortlich machen zu wollen.

Wettbewerber hat es schließlich immer schon gegeben. Die Frage ist nur, ob man und wie man darauf reagiert.

 

 

Essen

17.Juni 2010

 Der neue Supersportwagen MP4-12C hatte Premiere

Christian Marti (Direktor für die Region Europa), Timm Moll (Moll Gruppe), Anthony Sheriff (Geschäftsführer McLaren) während der Pressekonferenz in Düsseldorf

 

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Der Supersportwagen MP4-12C von McLaren hatte in Düsseldorf Premiere. Die Moll Gruppe wurde in das internationale Händlernetz von MCLaren aufgenommen. Dass der Superwagen in Düsseldorf vermarktet wird, passe hervorragend zum kraftvollen Wirtschaftsstandort NRW, betonte Firmenchef Timm Moll. Schon jetzt gäbe es Reservierungen für das innovative Fahrzeug. 

Der Supersportwagen von McLaren ist alltagstauglich, möglich wird dies durch modernste Technik, damit kann sich das Fahrzeug jeder Situation im Straßenverkehr anpassen.

 

Die Moll Gruppe unterhält 13 Standorte rund um Düsseldorf und zeichnet sich durch eine besondere Erfolgsgeschichte von einer kleinen Autowerkstatt zur High Tech Präsentation internationaler Marken aus. In Deutschland sind es neben Düsseldorf, nur Frankfurt, München und Hamburg, in denen das Superauto bei speziell ausgesuchten Vertriebspartnern präsentiert wird. Derzeit wird noch Stuttgart als neuer Standort in Erwägung gezogen.

 

McLaren als eines der erfolgreichsen Teams der Formel1 setzt mit dem neuen Sportwagen auf 100% Hightech. Der Hochleistungssportwagen erinnert  optisch an ein  Formel 1 Fahrzeug und steht in Konkurrenz zu Ferrari, Porsche  und Lamborghini. Der MP4-12C ist ein Zweisitzer, der mit einem Twin-Turbo-V8-Mittelmotor angetrieben wird. Das Chassis wird aus einem Stück gefertigt und besteht aus Carbon. Mit einer Leistung von 441 kw, bringt es der Wagen auf stolze 600 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 km/H. Die Beschleunigung auf 200 km/h soll in weniger als 10 Sekunden möglich sein. Markenzeichen des Sportwagens sind die beiderseitig angeschlagenen Schmetterlingstüren. Die Farbpalette ist umfangreich. 17 brilliante Farben stehen zur Auswahl.

 2011 will McLaren 1000 Exemplare des MP4-12C bauen; 400 davon sind für Europa vorgesehen.

Die High Perfomance für den MP4-12C soll neben Europa auch in New York, Singapur, Tokio und anderen Metropolen der Welt stattfinden.

Anthony Sheriff, Geschäftsführer der McLaren Automotive, betonte vehement,  Quality, Quality, Quality zeichne das Superauto in allen Bereichen der Herstellung aus. Kosten soll es zwischen 180 000

und 200 000 Euro. Genau festgelegt habe man sich noch nicht, formulierte Christian Marti. Entscheidend für die Preisgestaltung sei auch der Wettbewerb. Mit welchem Preis man sich auf dem Markt positioniere, müsse noch entschieden werden. (Ha-K)

 

www.mclaren.com

www.moll.de