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MOSES UND ARON

Deutsche Oper am Rhein

Premiere am 20. März 2009

Arnold Schönbergs 1930 begonnenes Opernfragment spiegelt religiöse und weltanschauliche Grundfragen ebenso wie die ästhetische Revolutionierung der Musiksprache durch die Zwölftontechnik. Moses, der als Vertreter der Reinheit des Gedankens auftritt, verlangt vom Volk Israel blindes Vertrauen in den einzigen Gott. Als Moses vierzig Tage fern bleibt, um auf dem Berg der Offenbarung die Gesetze Gottes entgegenzunehmen, verliert sein Volk den Glauben an seine Botschaft und wendet sich den alten Götzen zu. Durch den Tanz um das goldene Kalb verwirkt es die Gnade der Auserwähltheit. Der zurückkehrende Moses zerbricht resigniert die göttlichen Gesetzestafeln.
„Moses und Aron" ist eine äußerst dramatische und bühnenwirksame Auseinandersetzung über menschliches Verhalten, über Lust und Verbot und über die Schwierigkeit, an eine sinnstiftende Wahrheit zu glauben.
Leitung: Chien, Nel, Aeschlimann, Willrett, Michalski
  Symphoniker (üpm) Quelle: Rheinoper

Info/Karten: www.rheinoper.de