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Essen - GOP ab 6. Mai

"Tierisch gut"

MATHIAS RAUCH - GOP ESSEN

Soloprogramm Matthias Rauch

GOP Varieté-Theater Essen

29. März 2010

 

Matthias Rauch trat schon an vielen bekannten Orten auf. In Hollywood begeisterte er sein Publikum und auch im Fernsehen gab er schon eine Kostprobe seiner Magie.  Am Montag begeisterte der „Deutsche Meister der Zauberkunst"  in Essen im ausverkauften GOP Varieté.

  Mit 10 Jahren begann der heute 26-Jährige seine Magierkarriere in Dorsten. Schuld war sein Vater. Dieser war Hobbyzauberer, zeigte hier und da ein paar Taschenspielertricks. Dann übte er mit seinem Sohn erste Zaubertricks ein. Seitdem stand für Rauch fest: „Das soll später mein Beruf werden". Bis heute hat Rauch etliche Preise abgeräumt. Er ist deutscher und holländischer Jugendmeister, Magier des Jahres und Deutscher Meister der Zauberkunst.

 

Sein Soloprogramm „Rauchzone" ist eine Mischung aus Comedy und Magie. Mit zahlreichen komischen Elementen und Filmeinspielungen untermalt Rauch seine Magie. So kamen die Zuschauer in Essen, zu denen auch Rauchs Eltern zählten, in den Genuss zu erfahren, „was Frauen wollen", erlebten Rauchs Filmhelden „el hombre" und erfreuten sich an Rauchs speziellem Können im Gedankenlesen. Mit seiner Gestik und Mimik erinnerte er stellenweise an eine Mischung aus Heinz Erhardt und Mr. Bean. So ganz solo ging's dann aber auch nicht in Rauchs Soloprogramm vonstatten, das Publikum wurde zu Helfern bei seinen Kartentricks und zu Objekten seines Gedankenlesens. Was wohl allen von diesem Abend in Erinnerung bleiben wird, ist Sören der schwebende Tisch. Fazit dieses gelungenen Abends: Wie macht er das bloß? (B-Ah)

 

"LA FOLIE" GOP MÜNSTER

14. März 2010

Ein Klavier, ein schiefer Schrank, ein überdimensionales Sofa und eine riesige Tür mit zwei Fenstern darüber - in dieser Kulisse spielt das neue Programm des GOP Varieté-Theaters Münster „la folie". Der Zuschauer wird in eine verrückte Welt entführt mit vielen Überraschungen und atemberaubenden Kunststücken aus aller Welt.
Anthony Venisse betritt als Putzmann die Bühne. Er fegt und den Staub seines Besens entsorgt er im Kamin. Plötzlich strömt aus diesem Rauch aus. Er versucht sich den Ruß vom Gesicht zu reiben. Doch was ist das? Weiße Clownsschminke verwandelt sein Gesicht, jetzt schnell noch mit Ruß schwarze Augenbrauen zeichnen und etwas rotes Klebeband für die Nase, fertig ist der Clown. Anthony Venisse kann so in seine verrückte Welt eintauchen -schon geht es los. Fleeky erobert die Bühne. Auf erstaunliche Art verknotet er Arme und Beine miteinander, oder die Beine um seinen Körper. Dies geschieht so schnell, dass der Zuschauer die einzelnen Bewegungen kaum nachvollziehen kann und bald nicht mehr weiß, was Arm, was Bein ist. Seine unglaubliche Körperbeherrschung zeigt Fleeky auch bei einem Handstand auf einer Trittleiter, auf der er Backsteine aufschichtet.
Die vier Franzosen Claire Aldya, Romain Vigier, Basile Narcy und Maxim Sole von Akoréacro beeindrucken  immer wieder durch interessante Darstellungen. Claire und Romain scheinen fast miteinander zu tanzen, wenn sie in der Luft einen Handstand auf seinen Händen macht und nach einem Kuss von ihm elegant zur Seite fällt. Basile jongliert mit Keulen, einem Ball und einem Stock, dabei balanciert er abwechselnd Stock und Keule auf seinem Kinn. All dies vollführt er mit einer fast unbeschreiblichen Eleganz. Maxim tritt zunächst als Kellner auf, später schwebt er als Artist mit viel Eleganz durch die Luft. Aber auch zusammen überzeugen die Vier. Ob Claire mit einem Hula Hoop Reifen Kunststücke auf den Händen der Männer macht, oder sie gemeinsam mit einem Sonnenschirm arbeiten, die Voltige-Akrobatik der Gruppe passt perfekt in die verrückte Welt von „la folie".
Sarah Lett imponiert gleich zweimal. Am Vertikaltuch schwebt sie fast schwerlos durch die Luft. Geschickt verknotet sie es, um in die Höhe zu kommen und lässt sich dann mit viel Eleganz wieder gen Boden fallen. Mit einem überdimensionalen Hula-Hoop-Reifen, Cry genannt, überrascht sie ein zweites Mal. Sie scheint fast mit diesem zu verwachsen, während sie sich über die Bühne dreht. David Bonneville scheint fast in der Luft zu schweben. Während seiner Kunststücke fliegt er sogar über das Publikum und landet ganz am Rand der Bühne, so dass der Zuschauer fast meinen könnte, er sei gleich mitten unter ihnen.
Für die musikalische Untermalung sorgt die Zwei-Mann-Kapelle. Wolfgang Voss spielt ein Schlagwerk, bestückt mit Cymbeln, Tempelblöcken, Kuhglocken und diversen Felltrommeln. Als Schlagstöcke dienen ihm Schneebesen. Andreas Prante spielt Akkordeon. Auch die beiden Musiker fügen sich herrlich in die verrückte Welt von „la folie" ein. Mit verwunderter Miene verfolgen sie, was da auf der Bühne vor sich geht.
Anthony Venisse kommt in seinem Traum auch selbst vor. Immer wieder betritt er die Bühne und ist selbst erstaunt über all das, was sich hier tut. Ein wenig verliebt ist er in Sarah Lett und sucht sie verzweifelt, aber stattdessen findet er Amélie Venisse. Ganz darum bemüht eine elegante Erscheinung abzugeben, reckt Amélie Venisse ihren Hals, zieht dem Mundwinkel nach unten und verzieht keine Miene, ganz egal was passiert. Dabei passieren ihr zusammen mit Anthony Venisse die lustigsten Sachen. So möchte sie mit Ihrem Akkordeon ein Lied vortragen, aber leider ist das Mikro nicht auf der richtigen Höhe. Der hilfsbereite Clown probiert, das Mikro einzustellen, doch, oh Schreck, es landet in ihrem Po. Später kommt Anthony Venisse mit ihrem Kleid aus dem Schrank und zieht dies an. Nur mit ihrem Akkordeon bekleidet muss die Frau nun über die Bühne. Doch das neue hautenge rote Kleid kommt schließlich viel besser an.
Jeder Traum ist irgendwann zu Ende. Und so muss auch Antony Venisse seine Schminke ablegen und zurück zu seinem Besen kehren. Nicht nur er ist traurig. Auch das Publikum wünscht sich mehr von dieser Show, was es durch begeisterten Applaus und Standing Ovation deutlich zeigt. Abgerundet wird das Programm durch ein hervorragendes Essen. Das Eintauchen in die verrückte Welt von „la folie" ist noch bis zum 2. Mai 2010 möglich. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert. (LA-S)

www.variete.de

Essen

COMEDY CLUB – Dienstag, 19. Januar 2010 – 20:00 Uhr – GOP Essen

Am 19.01. fand der erste Comedy Club des gerade gestarteten Jahres im GOP Varieté in Essen statt. Eine Münsteranerin, ein Düsseldorfer und ein kölscher Österreicher gaben sich dabei den Comedystab in die Hand. Durch den Abend führte Kabarettist Ludger K. und die GOP-Latenight Band. Gäste des Abends waren die Comedienne Lisa Feller, die sich schon mit Gastauftritten in der Sat1 Impro-Show „Schillerstraße“ in der Bundesrepublik einen Namen gemacht hat, der singende Selbstironiker Jens Heinrich Claasen und der glaubwürdige Weltanschauer Matthias Seling, da wurde auch schon mal an der „Zielgruppe vorbeipointiert“.

In entspannter Atmosphäre wurde ein reiches Repertoire an Themen dargeboten, das sich über Matthäus und Müntefering bis hin zu Überlegungen paradoxer Paarungen wie die der Bundeskanzlerin mit dem Frontmann der beliebtesten Teenieband Deutschlands erstreckte. Aber auch die Kulturhauptstadt 2010 nahm einen Platz im Themenspektrum des Abends ein und wurde von allen mehrfach in Szene gesetzt. Feller setzte den Schwerpunkt ihres Beitrages auf häusliche Problemchen. So erzählte sie erheiternd über Verständigungsschwierigkeiten zwischen ihr und ihrem Mann und über die Probleme, die ein Neugeborenes so mit sich bringt. Als Zweiter ging Seling mit seiner Vorstellung definitiv nicht auf Kuschelkurs und so wurde von ihm „kontaktfreudig und oberflächlich“, wie die Kölner nun mal sind, Probleme der deutsch-österreichischen Geschichte aufgearbeitet. Als letzter Gast spielte Claasen sehr gekonnt und erheiternd seine Mitleidskarte aus. Mit selbstkomponierten, vom Therapeuten empfohlenen, Liedern sang er von von Paaren dominierten Spieleabenden, von seiner unerwiderten Liebe zu einer Nachrichtensprecherin und seinem generell „verpfuschten Leben“. Alles in allem sorgten die Comedians für einen rundum gelungenen Abend. Beim Schlusshit „No Woman in Kray“ hatten sie die GOP-Gäste schon lange auf ihrer Seite.

Im nächsten Comedy Club wird sich die britische Musikkomikerin Rebecca Carrington die Ehre geben. Dies wird im März geschehen. Also: Vormerken! (Be--A)

Rockabilly vom 5. März bis 26. April

Rockabilly im GOP www,variete.de Rockabilly im GOP www,variete.de

Wer hat an der Uhr gedreht? Das GOP Varieté-Theater dreht die Zeit zurück! Und zwar um rund 50 Jahre.Wir sind im März und April umringt von Aufbruchstimmung, Petticoats, Elvis- Songs, Rock ’n’ Roll und jeder Menge Spaß. Für den sorgen Max Nix und sein Partner Willi Widder Nix zusammen mit einem einzigartigen Artisten- Ensemble. Lassen Sie sich begeistern: von den schönsten und rasantesten Hüftschwüngen seit Elvis, ganz viel Musik und jeder Menge atemberaubender Akrobatik. Let’s have a Party! Regie: Thomas Nigl und Marco Pfriemer

 

 

 

 


Das neue Programm: die 50er Jahre Das neue Programm: die 50er Jahre