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WARENDORF

Warendorf

Nicht nur für Pferdefreunde ist Warendorf ein beliebtes Ausflugsziel, die Kleinstadt bietet auch sonst viel Sehenswertes. Die Gründung der Stadt läßt sich bis ins 7 Jahrhundert zurückverfolgen. Urkundlich wurde sie erstmals 1229 erwähnt. Heute gehört sie zum Regierungsbezirk Münster. In der Altstadt sind noch viele schöne Gebäude zu bestaunen, die Zeugnis ablegen von der einstmals blühenden Stadt. Erst Im 19 Jahrhundert begann sich das Bild der Stadt zu wandeln und die Stadt verarmte. Warendorf ist bekannt geworden wegen seiner alljährlich stattfindenden Hengstparaden, die traditionell jedes Jahr Ende September und Anfang Oktober auf dem Gelände des NRW-Landgestüts stattfinden. Die Zuschauer sind immer wieder begeistert über das farbenfrohe Schauspiel und erfreuen sich ganz besonders an den Schaubildern, die die Mitarbeiter des Gestütes, in farbenprächtigen, historischen Paradeuniformen mit über 100 Hengsten darbieten. Sie zeigen anspruchsvolle Dressurübungen und Schaubilder wie "Römische Quadrigen" und "Kaltblutkoppeln".

http://www.warendorf.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Warendorf

 

Halla starb im biblischem Alter von 34 Jahren. Unvergessen bleibt sie im westfälischen Warendorf, wo eine Straße nach ihr benannt wurde und eine lebensgroße Bronze-Plastik an sie erinnert.

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Häuserreihe in Warendorf Häuserreihe in Warendorf
"Halla" "Halla"

BAYREUTH

BAYREUTH

Wollten Sie nicht immer schon einen Blick auf Bayreuth werfen?

http://bayreuth.bayern-online.de/die-stadt/webcams/

 

ESSEN

 

Ein Besuch der Villa Hügel lohnt sich immer,

der Stammsitz der Industriellenfamilie Krupp wurde 1873 fertiggestellt. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach lebte hier bis zu seinem Tod 1967.

Heute werden in den Ausstellungsräumen hochkarätige Kunstausstellungen präsentiert.  Außerhalb der Ausstellungszeiten können die historischen Wohnräume, der weitläufige Park und die historische Ausstellung Krupp besichtigt werden.

 

VILLA HÜGEL IN ESSEN

                                                                               "Villa Hügel" Stammsitz der Industriellenfamilie Krupp in Essen-Bredeney                                     "Villa Hügel" Stammsitz der Industriellenfamilie Krupp in Essen-Bredeney

Öffnungszeiten

Hügel-Park täglich - auch an Feiertagen -
von 8.00 bis 20.00 Uhr

Villa Hügel täglich außer montags
von 10.00 bis 18.00 Uhr

STADT ZONS

Rathaus in Zons

 

Zons war vor  100 Jahren noch ein beschauliches Städtchen mit rund 1.000 Einwohnern. Schon damals war Zons sehr beliebt und zog viele Besucher an. Bis heute hat sich an der Attraktion des Ortes nichts geändert, mit den mittelalterlichen Häuschen, Gassen und Winkel übt der Ort einen ganz bestimmten Reiz auf die Touristen aus. Zons wird auch  als "Perle des Niederrheins" bezeichnet. Besonders interessant ist die milttelalterliche Stadtmauer, an der man entlang spazieren kann.

Zons am Niederrhein

Info: Stadt Zons

http://www.hvv-zons.de/

Alte Mühle

 

HANSESTADT SOEST

 

 

Im Mittelalter war die Hansestadt Soest (836 erstmals erwähnt), nicht nur eine sehr wohlhabende Stadt, sie war auch Prinzipialstadt im westfälischen Hanseviertel, neben Dortmund, Münster und Osnabrück. Friedlich ging es während dieser Zeit in Soest nicht gerade zu.

Die reiche Stadt musste sich sehr häufig gegen feindliche Truppen zur Wehr setzen, die sie gerne vereinnahmt hätten. Die Soester ließen sich aber nicht einschüchtern, sondern boten selbst dem mächtigen Kölner Erzbischof während der Soester Fehde (1444-1449) Paroli.

Trotzdem ging es mit Ihnen aber wirtschaftlich bergab, denn Soest hatte sich zwar gegen seine Feinde behaupten können, ringsherum war es aber fast ganz von feindlichem Gebiet umgeben.

Dadurch verlor die Stadt an Macht und Einfluss.

 Dass Soest zur Zeit der Hanse eine der wichtigsten Städte Westfalens war, ist unübersehbar. Überall in der Stadt finden sich imposante Bauwerke, die Zeugnis ablegen von der einstigen Größe der Stadt. Im Zentrum thront der mächtige Turm von St. Patrokli, der auch„Turm Westfalens" bezeichnet wird. Eine der schönsten spätgotischen Kirchen Deutschlands ist die Pfarrkirche Marie zur Wiese, auch als Wiesenkirche bekannt, aus dem Jahr 1313. Besonders stolz sind die Soester auch auf ihre alte Stadtumwallung, die fast noch vollständig erhalten ist und auf deren Mauer man die Altstadt fast völlig umrunden kann. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick in die grünen

Gärten, auf Kirchen und in die verwinkelten Straßen und Gässchen.

 

Unbedingt ansehen sollte man sich auch das Osthofentor, eines von ehemals 10 Stadttoren, das noch erhalten ist. Überall in der Stadt trifft man auf liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, über 600 insgesamt, die den besonderen Charme von Soest ausmachen.

 

Ein Besuch in Soest lohnt sich zur jeder Jahreszeit. Im Frühjahr zur Baumblüte ist es besonders schön. Beim Spaziergang auf dem Wall wird man dann von zauberhaften Blütendüften begleitet und

kann im Schatten von prächtigen alten Bäumen die Natur bestaunen.

Zur Adventszeit erstrahlt die ganze Stadt in festlichem Licht und lockt von überall her Besuchter an, die die einzigartige Atmosphäre des historischen Stadtkerns mit den vielen beleuchteten Fachwerkhäusern

bewundern wollen. An netten Cafes und guten Restaurants mangelt es den Soestern nicht. Gutes Essen und Trinken hat eine lange Tradition in der Stadt. Immerhin wurden Gäste im Pilgrimhaus, in dem ältesten Gasthof Westfalens, schon seit dem Jahr 1304 vorzüglich bewirtet. Das Gasthaus war dem heiligen Jakobus geweiht, dem Schutzpatron aller Wanderer. Die Herberge unterstand dem Kloster „Paradiese", welches vor den Toren Soest beheimatet war und ist durch Grimmelshausen „Simplicius Simplicissimus", weltberühmt geworden.

Als Dragoner hatte Simplicissimus dort Unterschlupf gefunden und als Jäger von Soest gelangte er zu Ruhm und Reichtum..

Das Haus befindet sich seit mehreren Generationen in Besitz der Familie Andernach. Bis heute hat es seinen legendären Ruf als Gasthof der „gediegenen Art" und als „Schmuckstück von Soest" bewahrt.

 www.soest.de

www.pilgrimhaus.de

 

 

SCHLOSS BENRATH IN DÜSSELDORF

"Schloss Benrath" in Düsseldorf "Schloss Benrath" in Düsseldorf

Das Hauptgebäude des Schlosses entstand zwischen 1757 und 1760 und wurde im Stil Louis des XVI erbaut. Die Pläne für das Lustschloss wurden von Nicolas de Pigage entworfen. Kurfürst Karl Theodor hatte keine Kosten und Mühengescheut, um das Schloss, das als fürstlicher Freizeitwohnsitz fungieren sollte, zu errichten. Das „maison de plaisance" sollte einen privaten Charakter haben und hatte deshalb kleinere Ausmaße. Die Ausstattung der Einrichtung war luxuriös.

Besonders wichtig war es für den Kurfürsten, bei der Erbauung des Gebäudes Blickachsen und Aussichtpunkte, die die Verbindung mit der Natur herstellten sollten, mit einzubeziehen.

Überall im Schloss stößt man deshalb auf Formen, die an die Natur erinnern. Das Schloss verfügt über 4 Geschosse mit über 80 Zimmern, wirkt aber nicht pompös. Regelmäßig finden Konzerte und Veranstaltungen auf Schloss Benrath statt. Herrlich spazieren gehen kann man im angrenzenden Park.

Im Schlossgebäude ist das 2002 eröffnete Museum für Gartenkunst- und Architektur untergebracht und das Museum für Naturkunde.

Ein Restaurant sorgt für das leibliche Wohl.

 

Öffnungszeiten Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr

Info: www.schloss-benrath.de

 

 

GRUGAPARK IN ESSEN

Um 1929 hat sich das Stadtbild von Essen bereits gewaltig verändert. Dort wo vor hundert Jahren noch Wiesen und Ackerland die Stadt durchzogen hatten, gab es jetzt Rauch und Schlot, Fabriken und Zechen. Dieehemals ländliche Kleinstadtidylle veränderte sich sehr schnell. Besonders der Norden von Essen war

davon betroffen. Binnen kürzester Zeit wurden dort mehrstöckige Wohnhäuser gebaut, in denen die Menschen auf engem Raum zusammenlebten. Nur wenige von ihnen besaßen einen eigenen Garten. Wollten sie sich im Grünen aufhalten, boten nur diverse Grünanlagen dazu Gelegenheit, z.B. der Stadtgarten (1864), der Kaiser Wilhelm Park in Altenessen(1898-1900) oder der 1902 entstandene Ostpark am Wasserturm. Anders sah die Situation in den südlichen Stadteilen von Essen aus. Dort gab es eine wesentlich spärlichere Bebauung. Wiesen, Wälder und Felder mit Bauernhöfen waren dort noch reichlich vorhanden.

1925 betrug die Gesamtgrünfläche in Essen 62 ha, heute beträgt die Grünfläche der Gruga alleine schon 70 ha.

Das heutige Gelände der Gruga war 1925 noch Brachland und diente als Müllkippe. Dort wo 1927 der botanische Garten eröffnet wurde, standen früher die Krupp Ausstellungshallen, in denen Gemüse und Kohl gelagert wurden. Zur Eröffnung der botanischen Ausstellung bekamen ca. 500 Erwerbslose die Aufgabe, den Garten zu gestalten.

Dazu mussten sie ca. 80 000 cm³ Erde bewegen und 130 000 Sommerblumen pflanzen. Als am 13.10.29 die erste große

Ausstellung eröffnet wurde, kamen die Besucher von überall her. Selbst mit Sonderzügen reisten die Gäste an, um bei Kaffee, Kuchen und Tanz die Ausstellung zu bewundern. So eine Attraktion hatte es bisher noch nicht gegeben. Die Besucher waren begeistert. Die Essener waren zu ihrer Gruga gekommen und besaßen jetzt einen Volkspark. In den Kriegsjahren wurde der Park durch Bombeneinschläge schwer verwüstet. Erst 1942 wurde er wieder eröffnet. In den nächsten Jahren wurde der Park ständig verändert und erweitert. 1965 für die Bundesgartenschau erfolgte die letzte große Umgestaltung. In den 60 Jahren beherbergte der Grugapark noch viele Tierarten, darunter Affen, Bären und Seelöwen. Leider kann man diese Tiere heute nicht mehr bestaunen, dafür gibt es das Hirschgehege, die Vogelfreihalle, den Wassergarten am Haupteingang und das 2005 eröffnete Hundertwasserhaus.

 Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Es gibt Restaurants und Cafes und für den kleinen Hunger Imbissstuben.