Pissaro in seinem Atelier in Eragny
Pissaro in seinem Atelier in Eragny
Selbstbildnis Camille Pissaro,1903 Öl auf Leinwand 41 x 33,3 cm Tate: Presented by Lucien Pissarro, the artist's son 1931 Tate, London 2012
Selbstbildnis Camille Pissaro,1903 Öl auf Leinwand 41 x 33,3 cm Tate: Presented by Lucien Pissarro, the artist's son 1931 Tate, London 2012
Bauernmädchen mit Strohhut 1881, Öl auf Leinwand 73,3 x 59,5 cm National Gallery of Art, Washington, Ailsa Mellon Bruce Collection, 1970.17.52 National
Bauernmädchen mit Strohhut 1881, Öl auf Leinwand 73,3 x 59,5 cm National Gallery of Art, Washington, Ailsa Mellon Bruce Collection, 1970.17.52 National

 



Die Avenue de l’Opéra oder Place du Théâtre Français 1898 Öl auf Leinwand 73 x 91,8 cm Reims, Musée des Beaux-Arts
Die Avenue de l’Opéra oder Place du Théâtre Français 1898 Öl auf Leinwand 73 x 91,8 cm Reims, Musée des Beaux-Arts


Der Gärtner 1899, Öl auf Leinwand 92,5 x 65 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Leihgabe der Freunde der Staatsgalerie Stuttgart
Der Gärtner 1899, Öl auf Leinwand 92,5 x 65 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Leihgabe der Freunde der Staatsgalerie Stuttgart
Bäuerin mit Kuh, Osny 1883, Leimfarbe auf Papier auf Leinwand 81 x 65 cm, Von der Heydt-Museum Wuppertal
Bäuerin mit Kuh, Osny 1883, Leimfarbe auf Papier auf Leinwand 81 x 65 cm, Von der Heydt-Museum Wuppertal

Das Von-der-Heydt-Museum Wuppertal präsentiert ab 14. Oktober 2014:

 

Pissarro – Der Vater des Impressionismus

 

Das Museum, das sich schon in den vergangenen Jahren über ein breit gestreutes  Publikumsinteresse freuen konnte, kann auch dieses Jahr wieder eine Ausstellung präsentieren, die dieses Interesse rechtfertigt und vertiefen wird. Nach den Ausstellungen über die Schule von Barbizon, Renoir, Monet und Sisley werden nun der Lebensweg und die Leistung von Camille Pissarro in den Mittelpunkt gestellt. Pissarro gilt vielen als Vater des Impressionismus. Er beeinflusste die wichtigen Maler seiner Zeit, z. B. Cézanne, Monet,  Renoir, Gauguin, Sisley und viele andere, nimmt aber auch selbst Anregungen seiner Maler-Freunde auf. Dieses gegenseitige Geben und Nehmen, geprägt auch vom sich verändernden Zeitgeist, führt zu neuen Gedanken und Auffassungen über die Art und Weise  der Darstellung des Gesehenen. Ca. 170 Werke – davon 64 kostbare Gemälde und 61 Grafiken von Pissarro – sowie von Cézanne, Corot, Degas, Gauguin, van Gogh, Manet, Matisse, Seurat, Signac, Sisley u.v.m.  können gezeigt werden. Sie wurden als Leihgaben von den großen europäischen und amerikanischen Museen zusammengetragen. Durch die Präsentation wird einerseits Pissarros Lebensweg nachgezeichnet, aber eben auch die Auseinandersetzung mit den großen Malern seiner Zeit, deren Bilder im direkten Vergleich betrachtet werden können,  so dass der Besucher sich ein gutes Bild über die Kunstentwicklung einer aufregenden Epoche machen kann. Wir sehen Pissarros erstes und letztes Selbstporträt von 1903, einige der wegweisenden Darstellungen des Boulevard Montmartre von 1897 oder der Avenue de l’Opéra von 1898, aber auch das zauberhafte Frühwerk „Zwei Frauen am Meer ins Gespräch vertieft, St. Thomas“ von 1856 (auf dieser dänisch-westindischen Insel  wurde er 1830 geboren).

Informative Raumtexte helfen dem Besucher, sich zu orientieren und das Gesehene einzuordnen.

 

Darüber hinaus gibt es auch den umfangreichen Ausstellungskatalog (€ 25), der eine vertiefte Darstellung der Zeit, Pissarros Biographie und der Kunstentwicklung bietet – sehr zum Kauf empfohlen!

 

Das museumspädagogische Angebot kann sich sehen lassen: Führungen für Erwachsene, auch parallel dazu noch Kinderführungen sowie der „Familiensonntag“ oder diverse Workshops runden das Angebot ab.

Informationen über das Programm, Online-Tickets und Anmeldung unter

www.pissarro-ausstellung.de oder www.von-der-heydt-museum.de

 

10.10.2014/GBW