Foto: Mathias Jung
Foto: Mathias Jung

Richard Strauss Oper „Arabella“ am Samstag, 14. Mai, um 19:00 Uhr im Aalto-Theater
Mit einem zuweilen ironischen Blick auf das gute alte Wien zur Mitte des 19. Jahrhunderts begibt sich das Aalto-Musiktheater auf die Zielgeraden der Spielzeit 2021/2022: Die lyrische Komödie „Arabella“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, mit der sich Hein Mulders nach neunjähriger Intendanz vom Essener Publikum verabschiedet, feiert am Samstag, 14. Mai 2022, um 19:00 Uhr Premiere im Aalto-Theater. Der belgische Regisseur Guy Joosten kehrt nach seiner Inszenierung von „Die schweigsame Frau“ 2015 nach Essen zurück. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor und Strauss-Verehrer Tomáš Netopil.
Arabella ist die älteste Tochter des verarmten Grafen Waldner und der ganze Stolz der Familie. Demnach soll sie reich verheiratet werden, während ihre jüngere Schwester Zdenka sich als Junge ausgeben muss, weil das Geld fehlt, sie als Frau standesgemäß in die Gesellschaft einzuführen. Arabella mangelt es keinesfalls an Verehrern, sie aber träumt von dem „Richtigen“. Dieser findet sich schließlich in der Gestalt eines geheimnisvollen Fremden, der sich auch noch als steinreicher Gutsbesitzer namens Mandryka entpuppt. Doch als bereits alles auf ein vermeintliches Happy End hindeutet, sorgen die unerwarteten emotionalen Verwicklungen zwischen Zdenka und dem Offizier Matteo, der in Arabella verliebt ist, und Zdenka schließlich für eine durchaus heilsame Verwirrung.
„Arabella“ ist die letzte gemeinsame Arbeit von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, der nur vier Tage nach Beendigung des Librettos verstarb. Noch vier ganze Jahre sollte es dauern, ehe die Oper am 1. Juli 1933 in Dresden uraufgeführt wurde.
Musikalische Leitung Tomáš Netopil | Inszenierung Guy Joosten
Bühne und Kostüme Katrin Nottrodt | Lichtdesign Jürgen Kolb
Choreinstudierung Patrick Jaskolka | Dramaturgie Svenja Gottsmann
Opernchor des Aalto-Theaters | Essener Philharmoniker

Premiere Samstag, 14. Mai 2022, 19:00 Uhr, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen 19., 28. Mai; 2., 8., 12., 17., 25. Juni 2022
It’s Teatime Freitag, 13. Mai 2022, 16:30 Uhr, Aalto-Cafeteria
Nachgespräche 19., 28. Mai 2022, Aalto-Cafeteria
Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer

Karten (Premiere: € 16,00-77,00; weitere Vorstellungen: € 11,00-55,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo-Fr 10:00-16:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter T 02 01 81 22-200 (Mo und Sa 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-18:00 Uhr) sowie online unter www.theater-essen.de.
(ÜPM)

La Traviata,  Adela Zaharia (Violetta Valéry). FOTO: Birgit Hupfeld
La Traviata, Adela Zaharia (Violetta Valéry). FOTO: Birgit Hupfeld

Düsseldorf
„La traviata“ mit Startenor Juan Diego Flórez im Opernhaus
Zu Giuseppe Verdis „La traviata“ in Starbesetzung lädt der Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein am Samstag, 26. März, um 19.30 Uhr nach zweimaligem coronabedingten Ausfall seiner traditionellen Operngala ins Düsseldorfer Opernhaus ein. Mit der Partie des Alfredo Germont übernimmt der international gefeierte Tenor Juan Diego Flórez eine seiner Glanzpartien. An seiner Seite ist als Violetta Adela Zaharia zu erleben, deren Gastengagements sie ebenfalls regelmäßig an bedeutende Opern- und Konzerthäuser auf der ganzen Welt führen. Im vergangenen Sommer gab Zaharia im Royal Opera House London in Mozarts „Don Giovanni“ ihr Debüt als Donna Anna, im Februar gastierte sie mit der Partie erstmals an der Opéra National de Paris. Als Violetta wird sie im Herbst auch an der Dresdner Semperoper zu erleben sein. Die Musikalische Leitung der Düsseldorfer Gala-Vorstellung „La traviata“ hat Antonino Fogliani, Principal Guest Conductor an der Deutschen Oper am Rhein.

„La traviata“ nach der literarischen Vorlage „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas ist eines der bekanntesten Werke des gesamten Opernrepertoires. Die zeitlose Inszenierung von Andreas Homoki, Intendant des Zürcher Opernhauses, verleiht Verdis wirkungsvoll ausgestalteten Partien viel Raum zur Entfaltung.

Dass Verdis Meisterwerk nun in Starbesetzung auf die Bühne des Düsseldorfer Opernhauses kommt, ist dem Engagement des Freundeskreises zu verdanken. Mit den Spendeneinnahmen seiner Mitglieder ermöglicht der Verein im Rahmen seiner Fördermaßnahmen seit vielen Jahren Gastauftritte international herausragender Sängerinnen und Sänger. Dazu Prof. Dieter H. Vogel, Vorsitzender des Freundeskreis-Vorstands: „Wir freuen uns sehr, dass die Freundeskreisgala endlich wieder stattfinden kann. Sie ist nicht nur ein besonderes Highlight für das Düsseldorfer Opernpublikum, sondern trägt mit ihrem Spendenaufkommen auch zur Finanzierung des Bereichs „Junge Oper“ bei, der Kindern und Jugendlichen die Faszination des Musiktheaters vermittelt.“

Adela Zaharia gestaltet die Partie der Violetta an der Seite von Juan Diego Flórez in der Rolle ihres Liebhabers Alfredo Germont. In dieser Saison debütiert Ensemblemitglied Bogdan Baciu in der Rolle von Alfredos Vater Giorgio Germont. Die Musikalische Leitung dieser und weiterer Solistinnen und Solisten aus dem Ensemble, des Chores der Deutschen Oper am Rhein sowie der Düsseldorfer Symphoniker hat Antonino Fogliani.

Gala-Vorstellung „La traviata“ im Opernhaus Düsseldorf mit Juan Diego Flórez und Adela Zaharia: Samstag, 26.03., um 19.30 Uhr. Tickets von 49,00 bis 190,00 Euro unter operamrhein.de sowie in den Opernshops in Düsseldorf und Duisburg.

Adela Zaharia (Violetta Valéry). FOTO: Birgit Hupfeld
Tel. +49 211 89 25 208
mob. +49 172 23 24 192
m.doll@operamrhein.de
www.operamrhein.de
www.ballettamrhein.de

Foto: Karl Forster
Foto: Karl Forster

Essen

Aalto-Theater

Premiere:  „Herzog Blaubarts Burg“
Oper von Béla Bartók

Samstag, 19. Februar, um 19:00 Uhr

„Herzog Blaubarts Burg“, ist Schauplatz für Béla Bartóks gleichnamige Oper. Sie ist ein Ort voller Geheimnisse. Judith hat ihre Vergangenhei hinter sich gelassen und folgt Blaubart auf seine Burg. Sie will den Geheimnissen seiner Seele auf den Grund gehen und interessiert sich besonders für die sieben verschlossenen Türen? 

Der ungarische Komponist hat die dunkle Sage von Herzog Blaubart, der seine Geliebten eingesperrt und ermordet haben soll, eindringlich vertont. Regisseur Paul-Georg Dittrich blickt hinter die Fassade des Mythos und lässt uns alle zu Bewohner*innen von Blaubarts Burg werden. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: In jeder Vorstellung hat ein Teil des Publikums die Möglichkeit, direkt auf der Bühne Platz zu nehmen. Mit einem Bühnenticket können Besucher*innen den Figuren hautnah begegnen und werden sogar selbst Teil der Geschichte.


Musikalische Leitung Gábor Káli | Inszenierung Paul-Georg Dittrich
Bühne und Kostüme Sebastian Hannak | Video Kai Wido Meyer | Dramaturgie Svenja Gottsmann

Weitere Vorstellungen 27. Februar; 3., 27. März; 2., 23. April; 13. Mai 2022
It’s Teatime Freitag, 18. Februar 2022, 16:30 Uhr, Aalto-Cafeteria
Nachgespräche 27. Februar; 3. März 2022, Aalto-Cafeteria
Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer

Karten (Premiere: € 16,00-77,00; weitere Vorstellungen: € 11,00-55,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo-Fr 10:00-16:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter T 02 01 81 22-200 (Mo und Sa 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-18:00 Uhr) sowie online unter www.theater-essen.de.

Bühnentickets für „Herzog Blaubarts Burg“
Käufer*innen eines Bühnentickets (Preise: Premiere € 51,00; weitere Vorstellungen € 34,00-40,00) erhalten die Möglichkeit, exklusiv auf der Bühne Platz zu nehmen. Sie können den Figuren hautnah begegnen und werden sogar selbst Teil der Geschichte. Eine schauspielerische Bühnenerfahrung ist nicht notwendig, um diesen Abend individuell mitzugestalten, dafür aber die Neugier, Oper einmal aus einer ganz neuen Perspektive kennenzulernen.

•    Bühnentickets sind mit dem Vorverkaufsstart für die jeweilige Vorstellung erhältlich.
•    Inhaber*innen von Bühnentickets werden gebeten, sich 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung am gekennzeichneten Treffpunkt im oberen Foyer (Ausgang zur Außenterrasse) einzufinden.
•    Vom Bühnenplatz aus ist keine Sicht auf die Übertitel möglich.
(Deianira/ÜPM)

Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP)
Opernplatz 10
45128 Essen

T +49 (0)2 01 81 22-210
F +49 (0)2 01 81 22-211

www.theater-essen.de