Willkommen in Folkwang City! Museum Folkwang lädt am 6. Mai zum Familientag ein. Die Teilnahme ist für Familien kostenfrei.

 

Essen, 27.4.2018 – Am Sonntag, 6. Mai 2018, 14 bis 18 Uhr, findet der Familientag „Städtereise“ im Museum Folkwang statt. Ein abwechslungs¬reiches Programm führt Familien in die Folkwang City und lädt zum Mitmachen und Entdecken ein. In den Familien-führungen und offenen Workshops dreht sich alles um den Stadtbesuch. Kinder und Erwachsene besuchen zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Folkwang-Sammlung, wie zum Beispiel August Mackes „Frau mit Sonnenschirm vor Hutladen“ (1914), Robert Delaunays „Das Fenster zur Stadt“ (1912) oder Emil Noldes „Im Café“ (1911). Anschließend werden in offenen Workshops werden eigene Souvenirs gebastelt. Bei einem akustischen Stadt-spaziergang sowie einer Soundperformance erforschen die Teilnehmer_innen mit DJ Baldower die Geräusche einer Großstadt.

 

Information

 

So, 6. Mai 2018, 14–18 Uhr

Familientag im Museum Folkwang: Städtereise

Die Teilnahme ist für Familien kostenfrei.

 

Programm

 

14 – 17 Uhr: Offene Workshops für Familien

 

Altstadt – Stadtgeschichte in Collagen

 

Hochhaussiedlung – Wohnviertel aus Klebestreifen

 

Großbaustelle – Städtebau mit Stempelkissen

 

Kulturzentrum – Plakate für die Litfaßsäule

 

Fußgängerzone – Reifenspuren und Hundepfoten

 

 

 

14.15, 15.15 Uhr: Geräusche der Großstadt

 

Ein akustischer Stadtspaziergang (ab 8 Jahren)

 

 

14.30, 15.30, 16.30 Uhr: Familien sprechen über Kunst

 

Einkaufszentrum – Schaufensterbummel mit Macke und Delaunay

Industriegebiet – Das Ruhrgebiet in Grafik und Fotografie

Partymeile – Im Café mit Nolde und Kirchner

Nachbarschaft – Pia Linz und ein Graffiti

 

 

17.15 Uhr: Mit dem Ohr auf der Straße – Urbane Klänge

 

Soundperformance mit DJ Baldower

 

FREIER EINTRITT | ADMISSION FREE

 

Der Eintritt in die ständige Sammlung ist frei. Ermöglicht wird dies durch die großzügige Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. || With the generous support of the Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung the admission to the permanent collection is free.

 

 

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 Wuppertal

 

›Sound of the City. Teil 2: Copyright Heimat‹ - Festival verbindet Oper und Musikszene der Stadt

 

Das Festival ›Sound of the City‹ bringt auch in dieser Spielzeit Mitwirkende der Oper Wuppertal mit Musikern und Akteuren der Stadt zusammen

Diesjähriger Kurator der Veranstaltungsreihe ist der türkisch-deutsche Regisseur Immo Karaman

Hauptspielort ist das Foyer des Alten Schauspielhauses

 

Wuppertal, 19. April 2018 SOUND OF THE CITY bricht auf zum zweiten Teil: Das Festival bringt erneut die Musik der Stadt und ihre Oper in einer Reihe unterschiedlichster musiktheatralischen Performances zusammen.

 

Kurator ist in diesem Jahr der türkisch-deutsche Regisseur Immo Karaman, der in der vergangenen Spielzeit für seine Inszenierung des Opernabends ›AscheMOND‹ von der Fachpresse gefeiert wurde. Unter dem Titel ›Copyright Heimat‹ begibt er sich für SOUND OF THE CITY gemeinsam mit Akteuren und Musikschaffenden der Stadt sowie Mitwirkenden der Oper Wuppertal auf Spurensuche in Wuppertal: Nach Begegnungen und Biographien, nach den inneren und äußeren Orten, die das Thema Heimat heutig, künstlerisch und sehr persönlich beleuchten. Klar wird: Die oft sehr emotionale, politische und philosophische Frage nach dem »Wo bin ich?« lässt sich nur individuell beantworten. "Für mich ist Heimat kein Kollektiv, sondern ein Gefühl, ein Zustand und eine Zugehörigkeit," so Karaman. "Wenn man sich von dem kollektiven Heimatbegriff befreien kann, ist dieser für jede Person individuell zu verstehen."

 

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Mit den unterschiedlichen Formaten und Performances wird zudem das Alte Schauspielhaus Wuppertal für den Zeitraum vom 09. bis zum 19. Mai wiederbelebt. Das Auftaktkonzert lädt mit der »Istanbul Sinfonie« von Fazil Say am 05. Mai 2018 in die Historischen Stadthalle ein. Karten für das Auftaktkonzert in der Historischen Stadthalle sind für 25 Euro erhältlich. Alle Veranstaltungen im Alten Schauspielhaus sind für 12 Euro erhältlich (KulturKarte Wuppertal, Kirchstraße 1, 42103 Wuppertal, 0202 – 563 76 66, www.kulturkarte-wuppertal.de). Karten für die Filmvorführung ›Haymatloz‹ von Eren Önsöz am 06. Mai sind im Rex Filmtheater erhältlich (Kipdorf 29, 42103 Wuppertal, 0202 478 9955 0, www.rexwuppertal.de).

 

 

SOUND OF THE CITY

 

TEIL 2: ›COPYRIGHT HEIMAT‹

 

 

 

Mit: Samy Deluxe, Dinlenti (Royal Street

 

Orchestra), Elektro Hafiz, Ensemble und

 

Chor der Oper Wuppertal, Sinfonieorchester

 

Wuppertal, Syrian Expat Philharmonic

 

Orchestra, Eren Önsöz, Horst

 

Wegener, Helim Yusiv u.v.a.

 

 

 

Künstlerische Leitung: Immo Karaman;

 

Mitarbeit Künstlerische Leitung: Benjamin Schad;

 

Musikalische Leitung: Johannes Pell;

 

Dramaturgie: Jana Beckmann;

 

Produktionsleitung: Laurence Baradat;

 

Veranstaltungstechnik: Stefan Göbel

 

Alle Veranstaltungen im Überblick:

 

 

 

HEIMAT.STADT

 

Sa. 5. Mai 2018, 20 Uhr

 

Stadthalle Wuppertal

 

Mit der ›Istanbul Sinfonie‹ von Fazil Say begegnet das Publikum dem Portrait einer vielschichtigen Stadt. Gegliedert in sieben Sätze beschreibt der Komponist verschiedene Aspekte des Lebens in der Metropolstadt Istanbul. Es spielt das Sinfonieorchester Wuppertal mit den Instrumentalisten Murat Çakmaz (Ney), Hesen Kanjo (Kanun), Joss Turnbull (Kudüm, Darbuka, Bendir). Darüber hinaus begegnet der Opernchor der Wuppertaler

 

Bühnen dem türkischen Chor Eski Dostlar mit Musik aus der Türkei.

 

Mit freundlicher Unterstützung von Connect Chemicals und den Freunden der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters

 

HEIMAT.FILM

 

Sonntag 6. Mai 2018, 15 Uhr

 

Rex Filmtheater, Kipdorf 29

 

Filmvorführung ›Haymatloz‹ von Eren Önsöz mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin.

 

Inmitten der weltweiten Flüchtlingskrise wirft der Dokumentarfilm hochaktuelle Fragen auf und beleuchtet das Schicksal der akademischen Elite Deutschlands im türkischen Exil: Verfolgt, hofiert und »haymatloz«. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rex Filmtheater Wuppertal.

 

HEIMAT.GEFÜHLE

 

Mi. 9. Mai 2018, 20 Uhr

 

Fr. 11. Mai 2018, 20 Uhr

 

Sa. 12. Mai 2018, 20 Uhr

 

Foyer im Schauspielhaus, Bundesallee 260

 

Ist Heimat ein Ort oder vielmehr ein Gefühl, dass sich nicht verorten lässt? Eine musikalische Performance von Horst Wegener mit Maria Basel, Roman Babik, Brenda Boykin, Jonas David, Florian Franke, Golow, Maik Ollhoff,Jan Röttger, Arne Schramm, dem Opernchor der Wuppertaler Bühnen und als Special Guests: Samy Deluxe (9.5.), Dinlenti (Royal Street Orchestra) (11.5.) und Elektro Hafiz (12.5.)

 

HEIMAT.VERLUST

 

Di. 15. Mai 2018, 20 Uhr

 

Foyer im Schauspielhaus, Bundesallee 260

 

Eine musiktheatrale Aufführung von dem Autor Helim Yusiv mit Texten, Szenen und musikalischen Beiträgen zum Thema Flucht, Exil und Neuverortung in Kooperation mit der Theaterinitiative WupperSpuren, dem Syrian Expat Philharmonic Orchestra und Jürgen Kasten.

 

 

HEIMAT.FREMDE

 

Mi. 16. Mai 2018, 20 Uhr

 

Foyer im Schauspielhaus, Bundesallee 260

 

»Die Heimat fremd, die ich mit Liebe überhäufte« (Else-Lasker-Schüler). Else Lasker-Schüler zählt zu den bedeutenden Lyrikerinnen der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus. Sie stand im Zentrum des künstlerischen Aufbruchs, der in Kunst, Literatur und Musik neue Wege ebnete. Nina Koufochristou, Ralitsa Ralinova, Julia Reznik und Joyce Tripiciano begeben sich auf die musikalisch-poetische Spurensuche Else Lasker-Schülers mit bisher selten aufgeführten Werk-Vertonungen der verehrten wie verkannten in Wuppertal geborenen Künstlerin. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Standort Wuppertal der HfMT Köln

 

HEIMAT.HERZ

 

Fr. 18. Mai 2018, 20 Uhr

 

Foyer im Schauspielhaus, Bundesallee 260

 

›Juliet Letters‹ von Elvis Costello. Auch wenn Romeo und Julia - die wohl berühmteste Liebestragödie aller Zeiten, nur Erfindung war, kommen bis heute unzählige Briefe unerfüllter Liebe in Verona an, die an Verona Capulet adressiert sind. Das inspirierte Elvis Costello und das Brodsky Quartett zur Vertonung fiktiver Briefe für Singstimme und Streichquartett. Ein szenisch-musikalischer Abend mit Mark Bowman-Hester, Emanuel Rauch, Rui Lyu (Violine), María García Sanchez (Viola) und Paulo Francke Negreiros (Violoncello).

 

 

HEIMAT.WURZELN

 

Sa. 19. Mai 2018, 20 Uhr

 

Foyer im Schauspielhaus, Bundesallee 260

 

Sänger und Sängerinnen des Opernensembles und des Opernchores begeben sich gemeinsam mit musikalischen Paten aus der Stadt auf die Suche nach Klängen ihrer Heimat. Doch wie hören sich die Klänge der eigenen Heimat an?

 

Anschließend ab 23 Uhr:

 

8 Jahre MA1

 

Maik Ollhoff & Guests

 

Seit 2010 zaubert MA1 Clubnächte aus Live-Acts, Djs, Lichtinstallationen und Ausstellungen.

 

 

HEIMAT.LOS

 

Sa. 09. - Sa. 19. Mai 2018

 

Foyer im Schauspielhaus, Bundesallee 260

 

Während der Aufführungen ist das Foyer im Schauspielhaus für den Besuch der Fotoausstellung Wuppertaler Fotografen zum Thema Heimatlosigkeit geöffnet.

 

 

 

 

Erstmals im Westen zu sehen - selten aufgeführte Oper ›Julietta‹ von Bohuslav Martinů feiert Premiere im Opernhaus

 

 

 Wuppertal

 

›Julietta‹

Lyrische Oper in drei Akten von Bohuslav Martinů.

 

Libretto vom Komponisten nach dem Stück ›Juliette ou la clé des songes‹ von Georges Neveux.

 

In deutscher Sprache.

Musikalische Leitung Johannes Pell

Inszenierung Inga Levant

 

Wuppertal, 21. Februar 2018 Am 3. März 2018 erlebt Bohuslav Martinůs 1938 uraufgeführte Oper ›Julietta‹ in der Regie von Inga Levant Premiere an der Oper Wuppertal. Nachdem dies zu unrecht lange vergessene Werk des Komponisten in jüngster Zeit an großen internationalen Häusern in Zürich, London, Berlin, Prag und Paris zu sehen war, stellt die Oper Wuppertal ›Julietta‹ erstmals im Westen vor. Bohuslav Martinů gehört neben Leoš Janáček zu den bedeutendsten tschechischen Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts. Seine lyrische Oper ›Julietta‹ ist inspiriert von dem Stück ›Juliette ou la clé des songes‹ von Georges Neveux und zeigt eine unverkennbar surrealistisch-impressionistische Färbung.

 

Die Handlung folgt dem Buchhändler Michel (Sangmin Jeon), den die Erinnerung an eine junge Frau nicht loslässt. Jahre später kehrt er zurück in die Stadt ihrer flüchtigen Begegnung. Doch alle Menschen, die hier wohnen, haben ihr Gedächtnis verloren. Auf der Suche nach Julietta verliert sich Michel in die surreale Welt seiner eigenen Erinnerung, zwischen Wahrheit und Illusion. »Alles Reale erscheint fiktiv, und alle Fiktionen nehmen die Gestalt von Realität an«, schreibt Bohuslav Martinů im Vorwort zu Julietta.

 

Die israelische Regisseurin Inga Levant ist dem Wuppertaler Publikum durch ihre Inszenierung von ›Hoffmanns Erzählungen‹ (Giulietta Akt) in Zusammenarbeit mit den Regisseuren Christopher Alden, Charles Edwards und Nigel Lowery bekannt. Man darf daher erneut auf eine spielfreudige, bunte Inszenierung gespannt sein.

 

Fast alle Rollen sind aus dem hauseigenen Ensemble besetzt. Sangmin Jeon und Ralista Ralinova sind als Michel und Julietta in den Hauptrollen zu erleben. Die vielen Rollenwechsel der verschiedenen Stadtbewohner vollziehen u.a. die Gewinnerin des Cardiff Singer of the World 2017, Catriona Morison, Simon Stricker, Sebastian Campione sowie in den kleineren Rollen Mitglieder des Opernchores. Die musikalische Leitung übernimmt Johannes Pell, der kürzlich für sein Dirigat bei ›Surrogate Cities/ Götterdämmerung‹ von der Fachpresse gefeiert wurde. (ÜPM)

 

 

 

Premiere: Sa. 03. März 2018, 19:30 Uhr, Opernhaus

 

Weitere Vorstellungen:

 

Sa. 03. März 2018, 19:30 Uhr, Opernhaus

 

So. 11. März 2018, 19:00 Uhr, Opernhaus

 

Fr. 23. März 2018, 19:30 Uhr, Opernhaus

 

Sa. 14. April 2018, 19:30 Uhr, Opernhaus

 

So. 17. Juni 2018, 16:00 Uhr, Opernhaus