KURZREISEN

Einfach mal raus aus dem Alltag - da sind Kurzreisen genau das Richtige. Wir geben Ihnen Tipps! Unsere Redakteue sind ständig bemüht, interessante Ziele für Sie zu finden.

 

 

Schwerin

Zum Schlossfest nach Schwerin
Zeitreise in die Vergangenheit vom 17. bis 19. Juni
Schwerin lädt zum Schlossfest ein: Zu einer Zeitreise in die Vergangenheit des Schweriner Schlosses können Gäste vom 17. bis 19. Juni aufbrechen. Höhepunkte des Schlossfestes sind unter anderem ein Festumzug in historischen Gewändern, ein Konzert in der Schlosskirche, die abendliche Illumination und eine historische Modenschau. Das Schlossmuseum zeigt die Wohn- und Festräume des Großherzogs Friedrich Franz II., dem Erbauer, in der Ahnengalerie können sich Interessierte über geheime Codes auf dem Schloss – die Fächersprache – informieren, und im Schlossinnenhof wird mit den Gästen getanzt.
 
Apropos Schlossinnenhof: Dieser steht seit Mitte Mai an den Wochenenden zwischen 10.00 Uhr und 20.00 Uhr Besuchern offen. Zu sehen sind unter anderem die bis auf einen Teilbereich umfangreich sanierten Innenfassaden des Schlosses, der Uhrenturm und nicht zuletzt die in die Schlossfassade eingearbeitete Skulptur des Schlossgeistes Petermännchen. Zugänglich ist der Innenhof über das der Altstadt zugewandte Hauptportal des Schlosses. Der Eintritt ist frei.
 
Am 19. Juni steht der Landtag, der seit 1990 seinen Sitz im Schloss hat, Besuchern im Rahmen des Schlossfestes offen. Karten für das Schlossfest gibt es in der Schweriner Tourist-Information unter der Rufnummer 0385 5925214. Initiator des Festes ist der Verein „Freunde des Schweriner Schlosses“.

Warendorf - im Münsterland

Warendorf

Nicht nur für Pferdefreunde ist Warendorf ein beliebtes Ausflugsziel, die Kleinstadt bietet auch sonst viel Sehenswertes. Die Gründung der Stadt läßt sich bis ins 7 Jahrhundert zurückverfolgen. Urkundlich wurde sie erstmals 1229 erwähnt. Heute gehört sie zum Regierungsbezirk Münster. In der Altstadt sind noch viele schöne Gebäude zu bestaunen, die Zeugnis ablegen von der einstmals blühenden Stadt. Erst Im 19 Jahrhundert begann sich das Bild der Stadt zu wandeln und die Stadt verarmte. Warendorf ist bekannt geworden wegen seiner alljährlich stattfindenden Hengstparaden, die traditionell jedes Jahr Ende September und Anfang Oktober auf dem Gelände des NRW-Landgestüts stattfinden. Die Zuschauer sind immer wieder begeistert über das farbenfrohe Schauspiel und erfreuen sich ganz besonders an den Schaubildern, die die Mitarbeiter des Gestütes, in farbenprächtigen, historischen Paradeuniformen mit über 100 Hengsten darbieten. Sie zeigen anspruchsvolle Dressurübungen und Schaubilder wie "Römische Quadrigen" und "Kaltblutkoppeln".

http://www.warendorf.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Warendorf

 

Halla starb im biblischem Alter von 34 Jahren. Unvergessen bleibt sie im westfälischen Warendorf, wo eine Straße nach ihr benannt wurde und eine lebensgroße Bronze-Plastik an sie erinnert.

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Häuserreihe in Warendorf
Häuserreihe in Warendorf
"Halla", das legendäre Pferd von Hans Günther Winckler
"Halla", das legendäre Pferd von Hans Günther Winckler

 Halla starb im biblischem Alter von 34 Jahren. Unvergessen bleibt sie im westfälischen Warendorf. Dort ist nicht nur eine Straße nach ihr benannt, auch eine lebensgroße Bronze-Plastik an sie erinnert.

ZONS am Rhein

 

Zons war vor 100 Jahren noch ein beschauliches Städtchen mit rund 1.000 Einwohnern. Schon damals war Zons sehr beliebt und zog viele Besucher an. Bis heute hat sich an dem Charme des Ortes nichts geändert. Mit den mittelalterlichen Häuschen, Gassen und Winkel wirkt der Ort sehr reizvoll. Zons wird auch  als "Perle des Niederrheins" bezeichnet. Besonders interessant ist die milttelalterliche Stadtmauer, an der man entlang spazieren kann.

Rathaus in Zons

Zons am Niederrhein

Info: Stadt Zons

http://www.hvv-zons.de/

SOEST


HANSESTADT SOEST - das Mittelalter läßt grüßen

 

Im Mittelalter war die Hansestadt Soest (836 erstmals erwähnt), nicht nur eine sehr wohlhabende Stadt, sie war auch Prinzipialstadt im westfälischen Hanseviertel, neben Dortmund, Münster und Osnabrück. In dieser Zeit ging es in Soest alles andere als friedlich zu.

Die reiche Stadt musste sich sehr häufig gegen feindliche Truppen zur Wehr setzen, die sie nur allzu gerne vereinnahmt hätten. Die Soester ließen sich aber nicht einschüchtern, sondern boten selbst dem mächtigen Kölner Erzbischof während der Soester Fehde (1444-1449) Paroli.

Trotzdem ging es mit Ihnen bald wirtschaftlich bergab, denn Soest hatte sich zwar gegen seine Feinde behaupten können, war aber ringsherum von feindlichem Gebiet  umgeben und daher isoliert.

Dadurch verlor die Stadt an Macht und Einfluss.

 

Dass Soest zur Zeit der Hanse eine der wichtigsten Städte Westfalens war, ist unübersehbar. Überall in der Stadt finden sich noch imposante Bauwerke, die Zeugnis ablegen von ihrer einstigen Größe.

Im Zentrum thront der mächtige Turm von St. Patrokli, der auch als „Turm Westfalens" bezeichnet wird. Eine der schönsten spätgotischen Kirchen Deutschlands ist die Pfarrkirche Marie zur Wiese, auch als Wiesenkirche bekannt, aus dem Jahr 1313. Besonders stolz sind die Soester auf ihre alte Stadtumwallung, die fast noch vollständig erhalten ist. Auf der Mauer kann man die Altstadt fast völlig umrunden und hat einen herrlichen Blick in die grünen

Gärten, auf Kirchen und in die verwinkelten Straßen und Gässchen.

 

Unbedingt ansehen sollte man sich auch das Osthofentor, eines von ehemals 10 Stadttoren, das noch erhalten ist. Verteilt im Stadtgebiet sind die vielen liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser, über 600 insgesamt, die den besonderen Charme von Soest ausmachen.

 

Ein Besuch in Soest lohnt sich zur jeder Jahreszeit. Im Frühjahr zur Baumblüte ist es besonders schön in der Stadt. Beim Spaziergang auf dem Wall wird man dann von zauberhaften Blütendüften begleitet und kann im Schatten von prächtigen alten Bäumen die Natur bestaunen.

Zur Adventszeit erstrahlt Soest in festlichem Licht, dadurch werden besonders viele Besuchter angelockt, die die einzigartige Atmosphäre des historischen Stadtkerns mit den vielen beleuchteten Fachwerkhäusern bewundern wollen.

An netten Cafés und guten Restaurants mangelt es den Soestern nicht. Gutes Essen und Trinken hat eine lange Tradition in der Stadt. Immerhin wurden Gäste im Pilgrimshaus, in dem ältesten Gasthof Westfalens, schon seit dem Jahr 1304 vorzüglich bewirtet. Das Gasthaus war dem heiligen Jakobus geweiht, dem Schutzpatron aller Wanderer. Die Herberge unterstand dem Kloster „Paradiese", welches vor den Toren Soest beheimatet war und ist durch Grimmelshausen „Simplicius Simplicissimus", weltberühmt geworden.

Als Dragoner hatte Simplicissimus dort Unterschlupf gefunden und als Jäger von Soest gelangte er zu Ruhm und Reichtum.

Das Haus befindet sich seit mehreren Generationen in Besitz der Familie Andernach. Bis heute hat es seinen legendären Ruf als Gasthof der „gediegenen Art" und als „Schmuckstück von Soest" bewahrt.

www.soest.de

 

www.pilgrimhaus.de

 

 

Düsseldorf

SCHLOSS BENRATH IN DÜSSELDORF

"Schloss Benrath" in Düsseldorf
"Schloss Benrath" in Düsseldorf

 

Das Hauptgebäude des Schlosses entstand zwischen 1757 und 1760 und wurde im Stil Louis des XVI erbaut. Die Pläne für das Lustschloss wurden von Nicolas de Pigage entworfen. Kurfürst Karl Theodor hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um das Schloss, das als fürstlicher Freizeitwohnsitz fungieren sollte, zu errichten. Das „maison de plaisance" sollte einen privaten Charakter haben und hatte deshalb kleinere Ausmaße. Die Ausstattung der Einrichtung war luxuriös. Das Schloss verfügt über vier Geschosse mit über 80 Zimmern, wirkt aber nicht pompös.

Damit die Verbindung zur Natur jederzeit gewährleistet war, integrierte der Kurfürst Blickachsen und Aussichtspunkte in die Architektur. Überall im Schloss stößt man auf Formen, die an die Natur erinnern.

Im Schlossgebäude ist das 2002 eröffnete Museum für Gartenkunst- und Architektur untergebracht und das Museum für Naturkunde.

 

Regelmäßig finden Konzerte und Veranstaltungen auf Schloss Benrath statt. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

 

Im Park kann man wunderbare Spaziergänge unternehmen.

 

Öffnungszeiten Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr

Info: www.schloss-benrath.de

 

 

 

PARKS

GRUGAPARK IN ESSEN

Um 1929 hat sich das Stadtbild von Essen bereits gewaltig verändert. Dort wo vor hundert Jahren noch Wiesen und Ackerland die Stadt durchzogen hatten, gab es jetzt Rauch und Schlot, Fabriken und Zechen. Die ehemals ländliche Kleinstadtidylle veränderte sich sehr schnell. Besonders der Norden von Essen war davon betroffen. Binnen kürzester Zeit wurden dort mehrstöckige Wohnhäuser errichtet, in denen die Menschen auf engem Raum zusammenlebten. Nur wenige von ihnen besaßen einen eigenen Garten. Wollten sie sich im Grünen aufhalten, boten nur diverse Grünanlagen dazu Gelegenheit, z. B. der Stadtgarten (1864), der Kaiser Wilhelm Park in Altenessen (1898-1900) oder der 1902 entstandene Ostpark am Wasserturm. Anders sah die Situation in den südlichen Stadteilen von Essen aus. Dort gab es eine wesentlich spärlichere Bebauung. Wiesen, Wälder und Felder mit Bauernhöfen waren dort noch reichlich vorhanden.

1925 betrug die Gesamtgrünfläche in Essen 62 ha, heute beträgt die Grünfläche der Gruga alleine schon 70 ha. Das Gelände der Gruga war 1925 noch Brachland und diente als Müllkippe. Dort wo 1927 der botanische Garten eröffnet wurde, standen früher die Krupp Ausstellungshallen, in denen Gemüse und Kohl gelagert wurden. Zur Eröffnung der botanischen Ausstellung bekamen ca. 500 Erwerbslose die Aufgabe, den Garten zu gestalten. Dazu mussten sie ca. 80 000 cm³ Erde bewegen und 130 000 Sommerblumen pflanzen.

Als am 13.10.29 die erste große Ausstellung in der Gruga eröffnet wurde, kamen die Besucher in großen Scharen. Selbst mit Sonderzügen reisten die Gäste an, um bei Kaffee, Kuchen und Tanz die Ausstellung zu bewundern. So eine Attraktion hatte es bisher noch nicht gegeben. Die Besucher waren begeistert. Die Essener waren zu ihrer Gruga gekommen und besaßen jetzt einen Volkspark.

In den Kriegsjahren wurde der Park durch Bombeneinschläge schwer verwüstet. Erst 1942 wurde er wieder eröffnet. In den nächsten Jahren wurde er ständig verändert und erweitert. 1965 für die Bundesgartenschau erfolgte die letzte große Umgestaltung. In den 60 Jahren beherbergte der Grugapark noch viele Tierarten und war auch für Kinder unglaublich interessant. Affen, Bären und Seelöwen konnten beispielsweise bestaunt werden.

 

Heute besticht der Park durch seine Themenvielfalt. Im Frühjahr ist er besonders schön, dann blühen unzählige Blumen in den leuchtesten Farben. Der Rhododendrongarten bezaubert und dem betörenden Duft der Rosen kann man sich nicht entziehen. Außerdem beherbergt die Gruga noch das Hirschgehege, die Vogelfreihalle, den Wassergarten am Haupteingang und das 2005 eröffnete Hundertwasserhaus.

Im Grugapark werden Feste organisiert, Konzerte angeboten und Ausstellungen gezeigt.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Es gibt Restaurants und Cafés und für den kleinen Hunger Imbissstuben.

 

 

 

Essen

VILLA HÜGEL

der Stammsitz der Industriellenfamilie Krupp wurde 1873 fertiggestellt. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach lebte bis zu seinem Tod (1967) hier.

Heute werden in den Ausstellungsräumen hochkarätige Kunstausstellungen präsentiert. Außerdem können die historischen Wohnräume, der weitläufige Park und die historische Ausstellung Krupp besichtigt werden.

 

Öffnungszeiten

Villa Hügel täglich außer montags

von 10.00 bis 18.00 Uh

www.villa.huegel.de

                                                                               "Villa Hügel" Stammsitz der Industriellenfamilie Krupp in Essen-Bredeney
"Villa Hügel" Stammsitz der Industriellenfamilie Krupp in Essen-Bredeney