Oper

Wuppertal

Foto: Bettina Stoess
Foto: Bettina Stoess

 

Luigi Nono
Intolleranza 2021

Premiere am 4. Juni 2021, Opernhaus Wuppertal

Eigentlich als Schluss- und Höhepunkt der Feiern zu Engels´ 200. Geburtstag gedacht, musste die fertig geprobte Aufführung 2020 erst verschoben und dann ganz abgesagt werden. Damit die Arbeit von Regie-Altmeister Dietrich Hilsdorf und der auch auf der musikalischen Seite exquisiten Besetzung aber nicht ganz in der Versenkung verschwand, hatten sich die Wuppertaler Bühnen für eine andere Lösung entschieden: die Premiere fand also im Opernhaus statt, coronabedingt aber nur für geladene Kritiker. Die Oper kann dann noch an vier Terminen im Stream angesehen werden. ...

 

 


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Der Barbier von Sevilla, Foto: Björn Hickmann
Der Barbier von Sevilla, Foto: Björn Hickmann

Wuppertal

Oper

 

Hochklassige Premiere vor dem neuen Lockdown

Rossinis „Barbier von Sevilla“ konzertant und gekürzt im Wuppertaler Opernhaus
Premiere am 31.10.2020

 

Intendant Berthold Schneider und Dirigentin Julia Jones traten zum Schluss auf die Bühne und nahmen deutlich Stellung zur neuen Pause der Kunst durch Corona. Immerhin war es die letzte Aufführung vor dem neuen Lockdown. Sie tragen das mit, bedauern es aber sehr, hätten es gern anders, differenzierter als einen Monat Komplettpause gehabt. Schneider erhielt viel Beifall, als er von Systemrelevanz sprach und forderte, Überlegungen anzustellen, welches System man damit meine und mit welchem System man mit oder nach Corona leben wolle. Der große Applaus nach dem Statement der beiden zeigte dann auch die Solidarität der Besucher mit dem Opernpersonal und allen Mitwirkenden. ...

 

 

Foto: Klaus Lefebvre
Foto: Klaus Lefebvre

theaterhagen

Operette

Eine Operette zu Coronazeiten, da muss viel beachtet werden. Unser Redakteur, Fritz Gerwinn, beschreibt die Situation im Theater.

 

Paul Abrahams „Blume von Hawaii“ im theaterhagen

 

Fast hätte man sich gewünscht, dass eine gute Fee Corona weggezaubert und das Haus bis auf den letzten Platz mit Publikum gefüllt hätte. Die Inszenierung hätte das verdient gehabt. Leider fordert die Wirklichkeit andere Maßnahmen. Die Verhältnisse, die sind nicht so.
Die Corona-Maßnahmen waren beachtlich. Um zu seinem Platz zu gelangen, mussten unterschiedliche Eingänge benutzt werden, durch die man nach der Vorstellung das Theater auch wieder verlassen musste. ...

 

 

Wuppertal

Ausstellungen

 

Das von-der-Heydt Museum in Wuppertal plant folgende Ausstellungen für 2021/2022

 

Goldene Zeiten - Die Sammlung Niederländischer Kunst und ihre Geschichte

28. Februar 2021 – 27. Februar 2022

 

Hans-Christian Schink (Freundschaftsanfrage 1)

28. März 2021 – 15. August 2021

 

Aus der Zeit gerissen. Joseph Beuys: Aktionen – fotografiert von Ute Klophaus

21. September 2021 – 9. Januar 2022

 

Brücke und Blauer Reiter

23. November 2021 – 27. Februar 2021

 

 

 

Foto: Jens Grossmann
Foto: Jens Grossmann

Wuppertal

Oper

 

Federleicht mit Abstand

Brillante neue „Zauberflöte“ im Wuppertaler Opernhaus
Premiere am 13.9.2020

 

Endlich: die langersehnte Saisoneröffnung der Wuppertaler Oper nach dem Corona-Abbruch der letzten Spielzeit. Wie würde man das lösen? In Salzburg hatte es Abstand und Begrenzung der Zuschauerzahlen gegeben, dagegen durchaus Körperkontakt auf der Bühne und deshalb viele Tests. Um es vorweg zu sagen: in Wuppertal gab es eine schlüssige, kreative Lösung, Bestandteil einer erfolgreichen Arbeit des gesamten Regieteams, die das Publikum sehr erfreute, so dass der Schlussbeifall fast die Lautstärke eines vollen Hauses erreichte. Auch zwischendurch wurde immer wieder geklatscht, das belohnte aber nicht nur die tollen Leistungen der SängerInnen, sondern auch etliche Regieeinfälle ...

 

Orpheus und Eurydike, Ballett, Foto: Klaus Lefebvre
Orpheus und Eurydike, Ballett, Foto: Klaus Lefebvre

theaterhagen

 

Wunderbare Sängerinnen, authentische Musik, durchdachte, überzeugende Regie

Glucks „Orpheus und Eurydike“ am theaterhagen

Premiere am 29.2.2020

 

Schon allein der drei Sängerinnen wegen lohnt es sich, nach Hagen zu fahren und eine Vorstellung von Glucks „Orpheus und Eurydike“ zu besuchen. Von der Mailänder Scala hatten die Hagener für die Rolle des Orpheus die Altistin Anna-Doris Capitelli geholt, und das war ein Volltreffer. Selten kann man eine so schöne Stimme hören: voluminös, raumfüllend, wohlklingend, nuancenreich und ausdrucksstark, die Sängerin erfüllte aber auch schauspielerisch die emotionalen Vorgaben der Handlung. Die beiden anderen Rollen konnte das Theater mit eigenen Kräften besetzen. Angela Davis sang und spielte die Eurydike, die gar nicht sogerne das Elysium in der Unterwelt verlassen will, mit intensivem Ausdruck in Stimme und Spiel, eine starke Frau, die genau weiß, was sie will. Und Cristina Piccardi verkörperte sehr glaubhaft mit glockenreinem Sopran den Gott Amor, der aus dem Publikum auf die Bühne steigt, im Handumdrehen alles ändern will, dabei aber scheitert. ...

 

Wuppertal

Oper

 O

Intelligentes Vergnügen

Donizettis „Liebestrank“ im Wuppertaler Opernhaus

Premiere am 22.2.2020

 

Das Premierenpublikum hatte seinen Spaß, belohnte die guten Ideen auf der Szene, oft aus der Musik entwickelt und von Sängern und Orchester hervorragend umgesetzt, mit Zwischenbeifall. Die Inszenierung von Stephan Prattes (seine erste Arbeit als Opernregisseur) war alles andere als bieder. Kein italienisches Dorf im 19. Jahrhundert, jeglicher Naturalis-mus war komplett ausgetrieben, der Regisseur machte deutlich, dass so eine Geschichte überall und zu allen Zeiten vorkommen kann und passiert. ...

 

Essen

Aalto Theater

Musical-Revue


Yesterdate - Ein Rendezvous mit den 60ern
Musical-Revue von Heribert Feckler und Marie-Helen Joël


Premiere: Samstag, 8. Februar 2020

In der westlichen Kulturgeschichte nehmen die 60er Jahre einen besonderen Stellenwert ein. Althergebrachten Konventionen und verstaubten Denkmustern wurde der Kampf angesagt. Kurz gesagt, es handelte sich um eine Zeit mit großen Veränderungen in vielen Lebensbereichen. In der Musikwelt sind es die Songs der Beatles, der Rolling Stones und viele anderer Bands, die eine Revolution in Gang setzen. Rockmusik wurde zu einem Synonym für die Rebellion der Jugend gegen die Erwachsenen.
Marie-Helen Joël und Heribert Feckler gehen mit ihrer Musikrevue auf eine aufregende Zeitreise in die 60er. Bis zur Pause nimmt die Zeitmaschine nur langsam Fahrt auf, erst im 2. Akt dreht sie kräftig auf.  ...

 

 

Markus Jaursch, Richard van Gemert, Sebastian Joest, Chor und Extrachor, Foto Klaus Lefebvre
Markus Jaursch, Richard van Gemert, Sebastian Joest, Chor und Extrachor, Foto Klaus Lefebvre

Hagen

Oper

 

 Trump, Nexit und Putins unehelicher Sohn

Lortzings „Zar und Zimmermann“ in Hagen, brillant neu erzählt

Premiere am 1.2.2020

 

Albert Lortzings Opern wurden seit den 70er Jahren kaum gespielt. Seine Opern standen unter Biedermeierverdacht, galten als harmlose Spielopern, mit denen man sich einen schönen Abend machen konnte, ohne auch nur um einen Hauch ins Politische abzugleiten, waren deshalb in den 50er und 60er Jahren der Bundesrepublik sehr beliebt. Was war also zu erwarten, wenn diese Oper wieder auf dem Programm steht? Inzwischen wurde zwar bekannt, dass Lortzing sogar eine Revolutionsoper, „Regina“, geschrieben hat? Und die Hagener Theatermacher legen laut Programmheft Wert darauf, dass dieser Komponist nicht nur ein Kind des Biedermeiers ist, sondern seine Werke auch zu ihrer Entstehungszeit durchaus schon etwas Widerständiges entfaltet haben. Aber wie sollte eine von der aktuellen Wirklichkeit weit entfernte Handlung auf die Bühne gebracht werden?

 

Um es kurz zu machen: es wurde ein brillanter Abend. weiter ...

 

 

Hoffmanns Erzählungen: Thomas Paul, Netta Or, Chor und Extrachor, Foto: Klaus Lefebvre
Hoffmanns Erzählungen: Thomas Paul, Netta Or, Chor und Extrachor, Foto: Klaus Lefebvre

Hagen

Brillante Zeitreise

 

Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen“ in Hagen

Premiere am 30.11.2019

 

 Wieder eine erfolgreiche Premiere in Hagen: Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“. Am Schluss gab es minutenlangen Beifall und zwischendurch auch immer wieder spontanen Szenenapplaus für die Sänger und Sängerinnen. ...

 

 

La Bohème, Foto: Jens Grossmann
La Bohème, Foto: Jens Grossmann

Wuppertal

Oper

 

Puccinis „La Bohème“ im Wuppertaler Opernhaus
Premiere am 2. November 2019

 

Beim Betreten des Zuschauerraumes sieht man ein großes Paket auf der Bühne. Das klappt mit den ersten Tönen nach oben und unten auf, öffnet den Blick auf das kleine Zimmer, in dem die vier Bohemiens hausen.

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Oliver Weidinger, Cristina Piccardi, Foto: Klaus Lefebvre
Oliver Weidinger, Cristina Piccardi, Foto: Klaus Lefebvre

Hagen

Operette

 

Federleichtes Operettenspektakel

Lehárs „Graf von Luxemburg“ im theaterhagen

 Premiere am 26.10.2019

 

Zu Beginn sitzt René, der Graf von Luxemburg, missmutig auf einer Mondskulptur, bevor es wieder richtig losgeht: eine Karnevalsgesellschaft holt ihn wieder in sein altes Leben ab, in dem er sein Geld nur so verjubelt hat. Eine junge Frau im Skelett-Kostüm erinnert ihn, dass das Leben endlich ist und er es so, wie es kommt, genießen soll. Im Laufe des Stücks gerät er aber doch ins Überlegen und gegen Ende auch in (wahrscheinlich)ruhigeres Fahrwasser. Die Geschichte wird im Hagener Theater leichtfüßig und gut nachvollziehbar auf die Bühne gebracht. Auffallend viel jüngeres Publikum applaudierte am Schluss frenetisch. ...

 

Pique Dame, Foto: KHP Forster
Pique Dame, Foto: KHP Forster

Essen

Oper
Aalto Theater


Pique Dame
Pjotr I. Tschaikowski
Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski
Libretto von Modest Tschaikowski


Nach der gleichnamigen Erzählung von Alexander Puschkin
In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln
Musikalische Leitung Tomas Netopil
Inszenierung Philipp Himmelmann

Alles auf eine Karte
Philipp Himmelmann inszeniert Pjotr I. Tschaikowskis Meisterwerk „Pique Dame“ für das Aalto- Theater in Essen. Warum die Oper "Pique Dame" heißt, erschließt sich erst am Schluss. Da zieht Protagonist Hermann die falsche Karte. Statt des Asses, wie prophezeit von der Gräfin, die Pique Dame. Damit besiegelt er sein Schicksal. Die Fassung für das Aalto streicht der Regisseur auf zwei Stunden mit schlüssiger Stringenz. ...

 

 


Hagen

Oper

 

Wozu Kunst?

Goldschmied Cardillac als Kunst-Terrorist

Hindemiths Oper „Cardillac“ im theaterhagen

Premiere am 21. September 2019

 

Die Geschichte von Cardillac, zum ersten Mal von E.T.A. Hoffmann erzählt, hätte auch als Krimi auf die Bühne gebracht werden können. Ganz Paris fürchtet eine neue Tat eines Serienmörders, alle Opfer sind interessanterweise Käufer der Schmuckstücke des hochgeschätzten Goldschmieds Cardillac. Dieser ist aber selber der Mörder, weil er sich von seinen Werken nicht trennen kann, wird schließlich aber enttarnt und gelyncht ...

 

Mirko Roschkowski, Almuth Herbst, Simon Stricker, Opernchor, Foto Björn Hickmann
Mirko Roschkowski, Almuth Herbst, Simon Stricker, Opernchor, Foto Björn Hickmann

Wuppertal

Igor Strawinsky

OEDIPUS REX

Premiere: Sonntag 15. September 2019, 18 Uhr

Oedipus als Täter

 

Timofey Kulyabin inszeniert Strawinsky im Wuppertaler Opernhaus

 

Der Wuppertaler Opernintendant Berthold Schneider beginnt die Saison gerne mit unkonventionellen Paukenschlägen. So einen gab es gleich am Anfang der neuen Spielzeit. Timofey Kulyabin, der schon den „Rigoletto“ 2017 überzeugend neu erzählt hatte, inszenierte Strawinsky, „Les Noces“ und „Oedipus Rex“, zwei eigentlich selbstständige Stücke, die er aber durch seine Regie verband und in die Gegenwart holte. Die von Sophokles überlieferte Geschichte wurde neu erzählt, ohne nur ein Wort des Textes und eine Note der Musik zu verändern.  ...

 

Wuppertal

Oper

 

Ein wunderbares Erlebnis: Oper für alle
Community-Oper „Das Labyrinth“ von Jonathan Dove in Wuppertal

Premiere am 5.7.2019

 

Die Premiere mitgerechnet nur vier Aufführungen, alle restlos ausverkauft. Warum nicht mehr? Das Rätsel löst sich, wenn man erklärt, was eine Community-Oper ausmacht. In Freiburg, wo das auch schon gemacht wurde, nannte man das „Schnittstelle zwischen zeitgemäßer Musikvermittlung und Kunst“, hieß also Oper mit, von und für Laien mit dem Ziele der kulturellen Teilhabe von möglichst vielen. Die einstündige Oper „Das Labyrinth“ von Jonathan Dove, 2015 in Aix-en-Provence uraufgeführt und schon von einigen Theatern übernommen, ist so komponiert, dass sie Laien die Möglichkeit bietet, als Sänger oder Instrumentalist eine Opernaufführung mitzugestalten, dies alles aber auf hohem kompositorischem und musikalischem Niveau.  ...

 

 

Die tote Stadt, Foto: Wil van Iersel
Die tote Stadt, Foto: Wil van Iersel

Wuppertal

Oper

 

Die tote Stadt (Erich Wolfgang Korngold)

Premiere 16. 06.2019

 

 Traum und Trauma

Vorletzte Premiere der Saison 18/19 im Wuppertaler Opernhaus. Wieder gab es großen Beifall, standing ovations am Schluss. Korngolds Oper, nach heutigem Wissen in Wuppertal zum ersten Mal aufgeführt, ist ein wunderbares Stück, sollte öfter gespielt werden. Das Thema ist morbide genug. Paul trauert auch nach Jahren immer noch um seine verstorbene Frau Marie, lernt dann eher zufällig die Tänzerin Marietta kennen, die Marie äußerlich aufs Haar gleicht, aber sonst das krasse Gegenteil verkörpert. Paul verlässt sein Trauerzimmer immer nur zu einem abendlichen Spaziergang, während Marietta zu einer halbseidenen Theatertruppe gehört, die gerade in Brügge gastiert. Das verursacht eine krisenhafte Entwicklung.  ...

 

Hagen

Oper

 

Rauschhafte Musik, innovative Regie

Wagners „Tristan und Isolde“ im theaterhagen

Premiere am 7. April 2019

 

Der Vorhang geht auf, kein Schiff, auf dem Isolde mit Brangäne unter Deck sitzt, auf der Fahrt zu König Marke nach Cornwall. Stattdessen fünf zimmerartige Gebilde für die fünf Hauptpersonen, Tristan und Marke in der ersten Etage, Isolde und Brangäne im Parterre, Kurwenal in einem schmalen feuertreppenähnlichen Gebilde am rechten Rand. Und diese Räume werden die Personen während des gesamten Stücks, immerhin vier Stunden lang, nicht verlassen. In der Mitte befindet sich noch eine schmale, beleuchtete Kabine, in der ein Herr im Frack steht, mit dem Klavierauszug in der Hand, und das Lied des jungen Seemanns singt. Da hat sich das Regieteam offensichtlich einiges überlegt.

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Essen

Oper

 

OTHELLO
Dramma lirico in 4 Akten
von Guiseppe Verdi

Aalto Theater Essen
Text von Arrigo Boito nach Shakespeares Othello (1604)
Uraufführung 5. Februar 1887 in Mailand, Teatro alla Scala


Premiere 2. Februar 2019
gesehen: 9. März 2019

 

Desdemona, Jago und Otello gelten als berühmte Theaterfiguren, die in die Literaturgeschichte eingegangen sind. Für das Essener Aalto Theater inszenierte Regisseur Roland Schwab die Verdi Oper »Otello« und erfüllt sich damit einen Herzenswunsch. Ein großer Erfolg für ihn und eine Glanzleistung des Ensembles. ...

 

 Dong-Won Seo (Selim), Marilyn Bennett, Foto Klaus Lefebvre
Dong-Won Seo (Selim), Marilyn Bennett, Foto Klaus Lefebvre

Hagen

Rossinis „Turco in Italia“ im theaterhagen

Premiere am 2.2.2019

 

besuchte Vorstellung am 8.Febeuar 2019

Begeisterung beim Publikum in Hagen. Es feierte sowohl die artistischen Leistungen der Solisten als auch die oft brillanten Einfälle der Regie. Christian von Goetz gilt als Rossini-Spezialist. Dies bestätigte er durch seine Arbeit mit dem hervorragend aufgelegten Hagener Ensemble. ...

 

 

Foto: Jens Grossmann
Foto: Jens Grossmann

Wuppertal

Oper

Verdis Luisa Miller im Wuppertaler Opernhaus
Premiere am 8.12.2018

 

Großer Opernabend in Wuppertal. Langer Beifall am Schluss, aber schon während der Aufführung immer wieder Zwischenbeifall für die Leistungen der Sängerinnen und Sänger. Und die Wuppertaler Generalmusikdirektorin Julia Jones befeuert mit ihrem Orchester noch die Dramatik des Stücks und macht damit deutlich, dass „Luisa Miller“ keinen Vergleich mit den viel öfter gespielten Publikumsrennern Verdis zu scheuen braucht ...

 

 

Essen

Oper

 Opernchor, Bettina Ranch (Carmen), Luc Robert (Don José) (v.l.) Foto: Matthias Jung
Opernchor, Bettina Ranch (Carmen), Luc Robert (Don José) (v.l.) Foto: Matthias Jung

Essen

 

"Carmen"
Opèra Comique in 4 Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halèvy nach der Novelle von Prosper Mèrimèe

Premiere: 13.10.2018


Carmen. Der Inbegriff der Weiblichkeit, der Schönheit, der feurigen Leidenschaft. Bizets Oper feierte Premiere im Aalto Theater. Musikalisch eine Glanzleistung, die szenische Umsetzung gefiel weniger.

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 Veronika  Haller,  Boris  Leisenheimer, Chor, Foto Klaus Lefebvre
Veronika Haller, Boris Leisenheimer, Chor, Foto Klaus Lefebvre

Hagen

Jacques Offenbachs Pariser Leben im theaterHagen
Grandiose Eröffnung des Offenbach Jahres

Premiere am 27.10.2018

 

Was ist typisch französisch? Ein Croissant, das raucht und ständig um Feuer bittet! So war das jedenfalls in Hagen als running gag. Es gab viel zu lachen in dieser wunderbaren Aufführung von „Pariser Leben“ von Jacques Offenbach, ohne dass der ernstere Hintergrund verloren ging.

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Ralinova Chor, Foto: Bettina Stoess
Ralinova Chor, Foto: Bettina Stoess

Wuppertal

Operette

 

Überzeugende Aufführung von Léhars „Land des Lächelns“ im Wuppertaler Opernhaus
Premiere 14. Oktober 2018

 

 Großer Beifall am Schluss für Solisten, Orchester und Regieteam für die Inszenierung des „Land des Lächelns“ von Franz Léhar. Dabei kam das Regie-Bühnenbild-Konzept in Wuppertal schon zum dritten Mal zum Tragen. Zusammenarbeit mehrerer Opernhäuser in dieser Hinsicht ist nicht nur keine schlechte Idee, sondern das Gebot der Stunden, denn warum sollte eine gelungene Inszenierung nur an einem Ort gezeigt werden, zumal die Mittel für Kultur immer knapper werden. ...

 

 

Foto: Klaus Lefebvre
Foto: Klaus Lefebvre

Hagen

Oper

 

Everest-Drama im Zauberberg

 

„Everest“, Oper in einem Akt von Joby Talbot

Europäische Erstaufführung im theaterhagen

Premiere am 5. Mai 2018

 

Was Oper angeht, ist am theaterhagen einiges los. Am 5. Mai stand sogar eine europäische Erstaufführung an: die Oper „Everest“ des englischen Komponisten Joby Talbot (*1971), 2015 in Dallas uraufgeführt. Obwohl ihr von Kritikern bescheinigt wurde, dass ihr ein bleibender Platz im Opernrepertoire sicher sei, wurde sie seitdem in Europa noch nicht aufgeführt. Jetzt endlich, Hagen sei Dank. Das Theater hatte sogar den Komponisten eingeladen, der sich eine Stunde vor Beginn vorstellte und locker und gutgelaunt über seine Musik und seine Oper erzählte (übrigens von der Dramaturgin Corinna Jarosch hervorragend übersetzt und zusammengefasst). Das Interview war so anregend, dass zwischen seinem Ende und dem Beginn der Oper gerade mal fünf Minuten Zeit blieb.

 

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Kenneth Mattice (Förster), Marilyn Bennett (D  ackel/Specht), Dorothea Brandt (Füchslein   Schlaukopf) , Foto: Klaus Lefebvre
Kenneth Mattice (Förster), Marilyn Bennett (D ackel/Specht), Dorothea Brandt (Füchslein Schlaukopf) , Foto: Klaus Lefebvre

Hagen

Oper

Das schlaue Füchslein

Oper von Leoš Janáček in drei Akten

Nach der Erzählung von Liška Bystrouška

Von Rudolf Těsnohlídek

In deutscher Sprache

 

Fritz Gerwinn hat das schlaue Füchslein in Hagen besucht

 

Eine Schande der Tierwelt ist’s, das Menschenvolk!«

»Ein heiteres Stück mit einem traurigen Ende« nannte Janáček seine Oper, zu der ihn eine Bildfolge in einer tschechischen Tageszeitung inspirierte.Die Begeisterung war groß am Premierenabend.

Wiedermal ist es gelungen, das Publikum mit einer herausragenden Inszenierung in den Bann zu ziehen. Besonders beeindruckend auch die ausgezeichnete Leistung des Orchesters unter der Leitung von Chefdirigent Joseph Trafton

 

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Juietta, Foto Jens Grossmann
Juietta, Foto Jens Grossmann

Wuppertal

 Oper

 

Neuentdeckung einer surrealistischen Oper

Bohuslav Martinus „Julietta“ im Wuppertaler Opernhaus

 

Lange war die 1938 entstandene Oper „Julietta“ von Bohuslav Martinu in

Vergessenheit geraten. In den letzten Jahren wurde sie wiederentdeckt, in

mehreren größeren Städten inszeniert. Nun also auch in Wuppertal.

Gleichzeitig mit der Wuppertaler Premiere wurde im Internet auf

operavision die Neuinszenierung dieses Werkes aus Prag ausgestrahlt, der

Stadt der Uraufführung. Man durfte also gespannt sein.

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Foto: Wil van Iersel
Foto: Wil van Iersel

Wuppertal

Musical

 

„My Fair Lady“ von Frederick Loewe und Alan J. Lerner in Wuppertal
Premiere am 22. Oktober
2017

 

"MY Fair Lady" ist eines der beliebtesten und am meisten gespielten Musicals. In Wuppertal freute man sich über ein volles Haus und ein begeistertes Publikum

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Foto: Klaus Lefebvre
Foto: Klaus Lefebvre

 

 

Hagen

Oper

Die Zauberflöte

 

Foto: Klaus Lefebvre, Klier (Königin der Nacht), Veronika Haller (E rste Dame), Gudrun Pelker (Dritte  Dame), Kristine  Larissa Funkhauser (Zweite Dame), Dorothea Brandt ( Pamina)
Foto: Klaus Lefebvre, Klier (Königin der Nacht), Veronika Haller (E rste Dame), Gudrun Pelker (Dritte Dame), Kristine Larissa Funkhauser (Zweite Dame), Dorothea Brandt ( Pamina)

Intelligent und witzig: Mozarts Zauberflöte im theaterhagen

 

Noch einmal ein Zauberflöte? Kann es da noch Überraschungen geben? Ist nicht alles schon gesagt?

Nein, keineswegs! Der Regisseurin Annette Wolf gelingt im theaterhagen eine neue, faszinierende Deutung. Der bisher meist favorisierte Kampf:  Gut gegen Böse, Hell gegen Dunkel wird umgedeutet. Zentral in der Inszenierung ist nun die Frage:" Wie gelingt es jungen Menschen sich gegen scheinbar übermächtige Erwachsene und Institutionen zu behaupten, um eine eigene Lebensperspektive zu gewinnen?  weiter    ...

 

Hagen

Harriet Kracht (Alte Leonore), Richard Furman (Florestan) Foto: Klaus Lefebvre
Harriet Kracht (Alte Leonore), Richard Furman (Florestan) Foto: Klaus Lefebvre

Hagen

Oper

 

"Fidelio"

Ludwig van Beethoven

 

Musikalische Leitung Florian Ludwig

Inszenierung Gregor Horres

 

Ludwig van Beethoven hat an seiner einzigen Oper "Fidelio" über zehn Jahre lang gearbeitet. In Hagen ist seine grandiose Musik zu hören. Die vielfach ausgezeichnete Autorin,  Jenny Erpenbeck,  hat für die Aufführung einen neuen Text verfaßt. In der Inszenierung von Gregor Horres blickt eine gealterte Leonore zurück auf das Geschehen von einst, welches sie immer noch emotional beschäftigt. Ihre Illusionen hat sie verloren. weiter ...