In Wuppertal geht die Post ab

 

Rocky Horror Show im Wuppertaler Opernhaus

Foto: Jens Grassmann
Foto: Jens Grassmann

Premiere am 17.2.2017, besuchte Vorstellung am18.2.2017

Schwarze Messe mit Reis und Konfetti

 

So außer Rand und Band war das Wuppertaler Publikum noch nie. Schon vor der Vorstellung erschienen etliche Zuschauer in Strapsen und anderen zum Stück passenden Kostümen, zum Teil auch horrormäßig geschminkt, und besetzten gutgelaunt die Plätze. Mitgemacht wurde von der ersten Sekunde, als hätten die Zuschauer es kaum erwarten können. Reiskörner und Konfetti verteilten sich im Parkett, Wasserpistolen spritzten, was sie hergaben, Klopapier flog auch aus den hinteren Reihen bis auf die Bühne, musste schon in der Pause zusammengekehrt werden, so dass rechts und links der Bühne zwei riesige Haufen zu sehen waren. Einige Gäste lieferten sich mit den überall verteilten Bahnen auch nach der Pause noch kleinere Scharmützel. Alles gewollt: die Wuppertaler Bühnen hatten vorgesorgt und jede Menge Tüten vorbereitet, in denen die während der Vorführung zu benutzenden Utensilien bereitlagen, so zum Beispiel für jeden genau 16 Gramm Reis. Schließlich hat sich die Rocky Horror Show zu einem Mitmachstück entwickelt, es findet aber keine unfreiwilligen bronchialen Mitmachaktionen statt, wie sie in manchen Konzerten zu ertragen sind, sondern erwartet wird, dass alle freiwillig und selbstverständlich mittun. Und wenn man jetzt glaubt, nur junge Leute hätten sich intensiv und freudvoll diesen Ritualen unterzogen, sah man sich absolut getäuscht: Eine große Menge des Publikums gehörte der Generation Ü50 an, etliche hatten das Rentenalter sogar schon vor geraumer Zeit erreicht, was sie an extensiver Teilnahme überhaupt nicht hinderte. Und offensichtlich kannten fast alle Zuschauer das Stück, hätten wenn gewünscht auch mitsingen können, so dass deutsche Übertitel der englisch gesungenen Songs nur gestört hätten. Verstehen konnte man sie sowieso nicht, weil das enthusiasmierte Publikum kräftig mitklatschte oder sich auf andere Weise fröhlich lärmend beteiligte. Die wenigen Nichtkenner des Stückes hatten also doppeltes Vergnügen: das Stück und das wie eine Rakete abgehende Publikum. So gab es am Ende nicht nur mindestens drei Zugaben, sondern überall fröhliche Gesichter.

 

Dabei ist die sexuelle Freizügigkeit dieses Stückes auch nach etlichen Jahrzehnten keineswegs üblich. Auf Homoerotik wird ja nicht nur angespielt, und fast alle Beteiligten tragen am Schluss rote Mieder und Strapse. Die erotischen Erweckungserlebnisse des Verlobtenpaares Janet und Brett werden breit ausgespielt, Frank´N´Furter, der Obergott vom Planeten Transsexual, verschafft erst der unerfahrenen Janet ungeahnte erotische Erlebnisse, um sofort danach auch ihren biederen Verlobten in die Freuden der Liebe einzuführen. Dabei hatte er kurz vorher zu seinem sexuellen Vergnügen noch einen neuen Menschen geschaffen, Rocky, dessen gut gefüllte Hose unübersehbar in den Mittelpunkt gestellt wird. Bei Janet hatte er aber so viel sexuelle Lust ausgelöst, dass sie ihren Verlobten vergisst und Rocky verführt, der dadurch seinem Herrn und Meister untreu wird. Deren intensive und lang andauernde Kopulation nach dem Lösen von Rockys Keuschheitsgürtel findet in einem verhängten Beichtstuhl statt. Der Vorhang wird nur gegen Ende aufgezogen, ohne dass die beiden sich groß stören lassen.

Der zweckentfremdete Beichtstuhl ist ein Teil der von Regisseur Sebastian Welker hinzugefügten neuen Provokation. Die Story mit ihren sexuellen Freizügigkeiten spielt in einer Kirche, und zwar in einer katholischen, die ja eher das Gegenteil davon predigt. Links reckt sich eine Kanzel in die Höhe, vor der sich vor Beginn der Handlung einige kostümierte Zuschauer fotografieren ließen. Es läuten die Glocken, ein Bischof, der unter seinem Gewand Strapse trägt, traut das Paar, dessen Brautstrauß Janet aufhebt. Oben steht ein Altar, der unter dem Gesicht Frank´N´Furters ein großes Bild des heiligen Sebastian zeigt, laut Wikipedia eine „standhafte Ikone männlicher Schönheit“, die nicht frei ist von homoerotischen Anspielungen. Und schließlich gibt es eine Abendmahlsszene, in der Menschenfleisch serviert wird, und zwar das von Eddie, Rockys Vorgänger, vom mächtigen Frank´N´Furter eigenhändig gemeuchelt. Dessen Rolle bleibt ambivalent. Einerseits wird er in der Vorankündigung des Stücks als Teufel bezeichnet, andererseits lassen sich dann, wenn er ein paar Meter hochgezogen wird und mit ausgebreiteten Armen vor Adlerschwingen hängt, Assoziationen an einen Gekreuzigten nur schwer vertreiben. Macht übt er auch gegenüber dem Publikum aus. Er bestimmt Anfang und Ende, sogar die Stärke des Beifalls.

 

Bühnenarbeiter sind in das Stück einbezogen. So lässt sich Frank´N´Furter, bevor er hochgezogen wird, von einem Bühnenarbeiter helfen. Das ist auch eine ganz wichtige Facette der Regie: Vollkommene Illusion wird vermieden, indem z.B. die Darsteller immer wieder den Einsatz für die Musik oder einen Lichtwechsel geben. Auch durch kleine Gags, z.B. Schilder mit Tanzschritten oder Anweisungen für das Publikum, wird deutlich gemacht, dass hier ein Spiel stattfindet. Regisseur Sebastian Welker hat sich, zusammen mit Bühnenbildner Stephan Prattes, Kostumbildnerin Susanne Hubrich und Choreographin Ama Share-Kissiov, einiges einfallen lassen. So wird die im Gewitter endende Autofahrt von Janet und Brad zu ihrem Professor Scott per Video gezeigt und geht dann über auf das Auto auf der Bühne. Der Weg zum Schloss ist überflüssig, die große Party der außerirdischen Transsylvanier findet direkt neben dem Auto statt. Spektakulär ist auch der Schluss: Nachdem Riff-Raff und Magenta ihren Herrn und Meister, dazu Columbia und Rocky, erschossen haben, verwandelt sich der Hochaltar mit dem heiligen Sebastian in eine Rakete, in die die beiden einsteigen und mit großem Getöse Richtung Heimatplanet abheben.

Gesungen, getanzt und gespielt wird auf absolut professionellem Niveau. Dafür wurden renommierte Musical-Darsteller aus ganz Deutschland engagiert. Andreas Wolfram brilliert als Frank´N´Furter, die Entwicklungen des am Anfang noch naiven Pärchens Janet und Brad lassen sich durch Johanna Spantzel und Dustin Smailes wunderbar nachvollziehen, und Christian Schöne als Rocky sieht nicht nur gut aus. Mariyama Ebel spielt Columbia, als Magenta alternieren Kerstin Brix und Anke Fiedler, die schon in der Saarbrücker Inszenierung 2011 dabei war. Drei Solisten aus dem neuen Wuppertaler Ensemble fügen sich in jeder Hinsicht nahtlos ein: Mark Bowman-Hester als Riff-Raff, Sebastian Campione als Dr. Scott und Simon Stricker als Erzähler (zum Schluss im Pfarrer-Habit), der sehr deutlich spricht, aber wegen von der Regie geforderten sehr lauter „Boring“ und „Langweilig!“-Rufe kaum zu verstehen ist. Eddie ist Eddie: der Wuppertaler Lokalmatador und Elvis-Imitator Eddie Ebeling. Auch die fünfköpfige Band unter Heribert Feckler gibt ihr Bestes, kann nur einmal kurz beim Schlussbeifall auf die Bühne kommen, weil sie danach sofort wieder die nächste Zugabe begleiten muss.

 

Ein schrilles Vergnügen also, schwarze Messe mit Reis, Konfetti und intensiv dargestelltem Sex, offenbar mit riesigem Erinnerungswert auch für Menschen mittleren und höheren Alters. Das muss allerdings nicht jedem gefallen, und in die begeisterte Gemeinde dieses oversexten Stückes einbezogen zu werden, ist sicherlich auch nicht jedermanns Sache. Aber wer dieses Spektakel miterleben will, muss sich beeilen, denn die weiteren acht Aufführungen dürften schnell ausverkauft sein.

 

Zum Schluss noch ein kleines Lob für den Intendanten. Die Auswahl eines solchen Publikumsrenners lässt Raum für kleinere oder größere Wagnisse, z.B. Uraufführungen wie AscheMOND oder Stücke, die nicht unbedingt zu den Schlachtrössern der Opernliteratur gehören, auch wenn sie vielleicht nicht so wie die Rocky Horror Show beim Publikum ankommen. Die Saison bisher zeigt, dass schon vieles Unkonventionelle gewagt wurde, diese Wagnisse wegen des vergleichsweise geringen Etats aber auch abgesichert wurden. Das könnte und sollte so weitergehen.

Fritz Gerwinn, 202.2107

Weitere Aufführungen: 11., 12., 26. März, 21., 29., 30. April, 11., 20. Juni

 

GOP ESSEN

„Die große Coperlin Show“

 (5. Januar bis 5. März 2017)

 

Mit großartigen Künstlern und auf humorvolle Art und Weise lässt die große Coperlin Show im Gop die Zeit des goldenen Varietes aufleben.

 

GOP Variete-Theater, Rottstr. 30, 45127 Essen

Tickets: Telefon 0201 247 9393

info@essen@variete.de

www.variete.de

"Emma Phillips", Foto: GOP
"Emma Phillips", Foto: GOP

WUPPERTAL

AscheMond, Fotograf Wil_van_Iersel
AscheMond, Fotograf Wil_van_Iersel

Anspruchsvolle Premiere in Wuppertal

Helmut Oehrings AscheMOND im Opernhaus

Premiere am 29.1.2017

 Im noch dunklen Haus wabern Sprachfetzen aus den Lautsprechern. Zu hören sind sie von vorn und allen Seiten. Dann setzt das Barockorchester mit Purcell ein und wird im Schlussakkord von Oehrings Musik abgelöst.

In AscheMOND‹ geht es um Kräfte, die die Welt bewegen. Erzählt werden Geschichten in Musik. Bilder zeigen Grundkonflikte und Loyalitäten, von denen alle Menschen betroffen sind. Denn sie stehen  untereinander in existenzieller Verbindung.

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Cristina Piccardi (Lucia), Foto: Klaus Lefebrve
Cristina Piccardi (Lucia), Foto: Klaus Lefebrve

Donizettis Lucia di Lammermoor in Hagen

Wahnsinn nach Missbrauch

Ein neues Highlight in Hagen

»Voglio amore, e amor violento« – »Ich will Liebe, und zwar gewaltige Liebe«, erklärte der Komponist Gaetano Donizetti in einem berühmt gewordenen Brief. Seine Oper Lucia di Lammermoor feierte Premiere in Hagen.

 

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GELSENKIRCHEN

Die Passagierin

Oper in zwei Akten von Mieczysław Weinberg

Premiere: 28. Jan. 2017 19:30 Uhr

Musiktheater-im-Revier, Gelsenkirchen

 

Ein deutsches Ehepaar überquert 1960 auf einem Schiff den Atlantik. Walter ist Diplomat und seine Frau Lisa freut sich darauf, Deutschland hinter sich zu lassen. Eine Passagierin an Bord beunruhigt Lisa, die Frau kommt ihr bekannt vor. Sie fühlt sich von deren Anwesenheit bedroht und offenbart Walter bisher verborgene Dinge ihrer Vergangenheit. Die Passagierin heißt Marta und war Inhaftierte des Konzentrationslagers Auschwitz. Lisa ist dort Aufseherin gewesen

Die Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz beschreibt in ihrer Novelle „Die Passagierin“ (1962) eine fiktive Täter-Opfer Begegnung.

www.musiktheater-im-revier.de

 

 

In Wuppertal tut sich was

Der neue Intendant Bertold Schneider hat "Utopia" für sich entdeckt. Gerade drei Monate seit Beginn der neuen Opernsaison sind vergangen und schon ist viel passiert 

 

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WUPPERTAL

Foto: Uwe Stratmann
Foto: Uwe Stratmann

Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ in Wuppertal  
Premiere am 29. Oktober 2016

 

Großes Vergnügen mit Tiefgang

 

Am Schluss steht der arme Prinz wieder alleine vor dem Vorhang. Seine Braut ist volltrunken, der Hofstaat handyverrückt und sensationsgeil. Soll er bei dem Spiel mitmachen oder sich wieder in seine Depression zurückziehen?

Das Ende ist wirklich überraschend. Man hätte eigentlich ein dickes happy end erwartet. Vergnüglich war es trotzdem, Riesenbeifall, und zum Nachdenken gebracht werden kann man ja auch durch pralle Komödien. Lesen Sie weiter   ...

 

 

HAGEN

Cristina Piccardi (Susanna), Andrew Finden (Figaro), dahinter Veronika Hal ler (Gräfin), Keno  Brandt (Antonio), Chor Foto: Klaus Lefebvre
Cristina Piccardi (Susanna), Andrew Finden (Figaro), dahinter Veronika Hal ler (Gräfin), Keno Brandt (Antonio), Chor Foto: Klaus Lefebvre

"Die Hochzeit des Figaro."

 

Wieder eine erfolgreiche Premiere in Hagen. Stürmischer Beifall für ein exellent spielendes Ensemble.

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ESSEN

"Das Prinzip Jago"

Nach Motiven aus „Othello“ von William Shakespeare

Von Volker Lösch, Oliver Schmaering und Ulf Schmidt

 

"Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt "

 

Besser hätte die neue Saison für das Schauspiel Essen nicht beginnen können. Volker Löschs Theaterstück „Das Prinzip Jago“ begeisterte bei der Premiere.

Lösch gehört zu den gefragtesten Theaterregisseuren der Gegenwart. Er kann auf mehr als 80 Inszenierungen zurückblicken. Aktuelle politische Themen interessieren ihn besonders. weiter (...)

 

 

Oper Wuppertal // HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, Premiere 18. September 2016, 18 Uhr Fotos: © Jens Großmann, Kerstin Brix (Muse) Sebastian Campione (Luther), Simon Stricker (Wilhelm), Chor
Oper Wuppertal // HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, Premiere 18. September 2016, 18 Uhr Fotos: © Jens Großmann, Kerstin Brix (Muse) Sebastian Campione (Luther), Simon Stricker (Wilhelm), Chor

Hagen

Maria Klier (Sophie), Kristine Larissa Funkhuser (Octavian),  Foto: Klaus Levebvre
Maria Klier (Sophie), Kristine Larissa Funkhuser (Octavian), Foto: Klaus Levebvre

"DER ROSENKAVALIER"  Oper von Richard Strauss

Gelungene Premiere mit exzellenter Ensembleleistung

Junger Liebhaber und alternde Frau, ein idealer Stoff für eine Gesellschaftskomödie. Richard Strauss machte daraus eine berühmte Oper. In Hagen ist "Amor" immer dabei.

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Wuppertal

 

"LULU" von Alban Berg feierte in Wuppertal Premiere

 Martina Welschenbach  (Lulu) , Claus Rentzelmann  (Medizinalrat) Foto: Uwe Stratmann
Martina Welschenbach (Lulu) , Claus Rentzelmann (Medizinalrat) Foto: Uwe Stratmann

"Lulu" von Alban Berg zählt sicher zu den wichtigsten Opern des 20. Jahrhunderts. Kein einfaches Werk, denn nicht nur die Länge überforderte manche Besucher, sondern auch die ungewohnte Tonsprache – modifizierte Zwölftontechnik – sowie die ausladende, nicht immer leicht nachzuvollziehende Handlung.

Kamioka hat sich mit der „Lulu“  zwar einen ziemlich dicken Brocken ausgesucht aber auch einen Herzenswunsch erfüllt, wie er auf der Pressekonferenz am Anfang der Saison ausführte. Sein Dirigat in Wuppertal ließ jetzt keine Wünsche offen. Lesen Sie weiter ...

 

 

 

REISEN

 

REISE INS PIEMONT - ein Paradies für Genießer

Foto: Deianira
Foto: Deianira

Hügelketten, an denen sich sanfte Weinberge schmiegen, schneebedeckte Bergketten, schmale Straßen, die sich in Serpentinen durch urige Dörfer schlängeln, Städte mit erlesenen Kunstschätzen, imposante Kathedralen.

Und das ist längst nicht alles. Das Piemont ist vor allen Dingen ein Paradies für Gourmets. Der heiß begehrte »weiße Trüffel«, ein edler Knollenpilz, dazu Spitzenweine: Der Barolo, Barbaresco und Dolcetto, um nur einige zu nennen, sind hier zu Hause. Viele Orte bieten erstklassige Restaurants und Osterien, sodass der Feinschmecker garantiert auf seine Kosten kommt. Die piemontesische Küche zählt zu den Besten in Ganz-Italien.

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Essen

"Der gute Mensch von SEZUAN"

Parabelstück von Bertold Brecht

Foto: Birgit Hupfeld
Foto: Birgit Hupfeld

Die Welt ist schlecht – und keine Lösung weit und breit. In der Tat ist Bertold Brechts Analyse der Zeitläufte, 1943 in Zürich uraufgeführt, aktueller denn je. Im Grillo Theater in Essen beschleichen den Besucher gleich zu Beginn unerfreuliche Vorahnungen, wenn die fürsorgliche Garderobiere bemerkt, dass heute mit einer gewissen Kühle im Zuschauerraum zu rechnen sei. Schließlich regne es auf der Bühne die nächsten drei Stunden ununterbrochen. Frieren sei angesagt: Da helfe nur warme Kleidung. Lesen Sie weiter ...

 

 

Wuppertal

Foto: Klaus Lefebvre
Foto: Klaus Lefebvre

Im Wuppertaler Opernhaus feierte Molières „Tartuffe“ eine glanzvolle Premiere.

Die Komödie über einen betrügerischen religiösen Heuchler, in der Übersetzung von Wolfgang Wiens, verwendet Verse und Reime und mischt gekonnt und publikumswirksam verschiedene Sprachebenen. weiter ...

 

 

 

Essen

ELEKTRA

Mezzosopranistin Doris Soffel (Foto: Boris Streubel).
Mezzosopranistin Doris Soffel (Foto: Boris Streubel).

Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss

Dichtung von Hugo von Hofmannsthal

Premiere am 19. März 2016

gesehen am 23.03.2016

 

 

David Böschs Inszenierung der  "Elektra" feierte im Aalto-Theater Premiere

 

Das Grauen ist immer da
Das Grauen ist omnipräsent. Blutbeschmierte Wände, Elektras blutbesudeltes Kleid, Kinderspielzeug, ein gekritzelter Satz: „Mama, where ist Papa“? Etwas Entsetzliches ist geschehen. David Böschs Gruselthriller "Elektra" präsentiert Protagonisten, die nach einem Trauma kein normales Leben mehr führen können.

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Hagen

"EUGEN ONEGIN"

Veronika Haller (Tatjana), Kenneth Mattice (E ugen Onegin) , Foto Klaus Lefebvre
Veronika Haller (Tatjana), Kenneth Mattice (E ugen Onegin) , Foto Klaus Lefebvre

Tschaikowskijs Eugen Onegin in Hagen

Premiere am 5.3.2016, besuchte Vorstellung am 11.3.2016

Keine zwei Monate später als Wuppertal brachte nun Hagen Tschaikowskis Eugen Onegin heraus, aber ganz anders. Wurde in Wuppertal der gesellschaftliche Aspekt mit realistischen Massenszenen betont, lieferte Regisseur Holger Potocki eine intime Kammeroper ab, ein Nachtstück, in dem es niemals richtig hell wird.

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Essen


"FAUST" IN ESSEN

Aalto-Theater
Musikalische Leitung Sébastien Rouland
Inszenierung, Bühne Philipp Stölzl


Charles Gounods fünfaktige Oper „Faust“ in der Inszenierung von Philipp Stölzl feierte im Aalto Theater in Essen eine umjubelte Premiere. Die Produktion kam bereits 2008 in Basel und 2015 in Berlin zur Aufführung. Die Inszenierung zeichnet das feinsinnige Psychogramm eines jungen Mädchens, welches durch einen gemeinen Betrug ein grausames Schicksal erleidet. Die Begierde eines alten Mannes zerstört ihr Leben.

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Wuppertal

Eugen Onegin in Wuppertal

Tschaikowskijs Eugen Onegin in Wuppertal

Premiere am 24.01.2016

Toshiyuki Kamioka vermeidet den üblichen Anfangsbeifall für den Dirigenten, hat sich in den Orchestergraben geschlichen, während das Licht ausgeht, erklingen schon die ersten Töne. Und das Wuppertaler Sinfonieorchester spielt exzellent. weiter ...

 

 

Hagen

"Jonny spielt auf“

Kenneth Mattice (Jonny) , Foto: Inka Vogel
Kenneth Mattice (Jonny) , Foto: Inka Vogel

Premiere am 16.01.2016

Spannende Oper, intelligente Regie, interessante Musik

"Jonny spielt auf“ von Ernst Krenek im theaterhagen

Beim Lesen der Handlung von „Jonny spielt auf“ – der Komponist Ernst Krenek hat nicht nur die Musik, sondern auch den Text geschrieben - entsteht leicht der Eindruck: Was für eine verworrene, reißerische Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen! Eine Geige und vier Hauptpersonen! Wie kann man das nachvollziehbar und auf die Bühne bringen? In Hagen schafft man es!

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Wuppertal

Musical

Die West Side Story in Wuppertal

Foto: Uwe Stratmann
Foto: Uwe Stratmann

Wuppertal hat wieder einen Publikumsrenner, der uneingeschränkt zu empfehlen ist.

Bei der Premiere gibt es standing Ovations für das 'Ensemble!

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Essen

"Die Liebe zu den drei Orangen"

Das Aalto-Theater zeigt die "Die Liebe zu den drei Orangen"

In der viel umjubelten Premiere feierte das Publikum das Ensemble .

Prokofjews Oper ist eine meisterhafte Satire, die zudem bestens zu unterhalten weiß

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Theaterhagen

Das Land des Lächelns

Maria Klier (Mi) , Kejia Xiong (Prinz Sou-Chong), Foto: Klaus Lefebvre
Maria Klier (Mi) , Kejia Xiong (Prinz Sou-Chong), Foto: Klaus Lefebvre

"Das Land des Lächelns"

Franz Lehars beliebte Operette ist in Hagen zu sehen. Die romantische Liebe zwischen Lisa und dem Prinzen Kejia Xiong, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen, findet kein Happy end. Wien und Peking als  Schauplätze der Handlung demonstrieren nicht nur Macht und Gegensätzliches, sie verweisen auch auf Parallelen in den gesellschaftlichen  Strukturen.  .

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Hagen

Mozarts Zauberflöte im theaterhagen

Foto: Klaus Lefebvre, Klier (Königin der Nacht), Veronika Haller (E rste Dame), Gudrun Pelker (Dritte  Dame), Kristine  Larissa Funkhauser (Zweite Dame), Dorothea Brandt ( Pamina)
Foto: Klaus Lefebvre, Klier (Königin der Nacht), Veronika Haller (E rste Dame), Gudrun Pelker (Dritte Dame), Kristine Larissa Funkhauser (Zweite Dame), Dorothea Brandt ( Pamina)

Intelligent und witzig: Mozarts Zauberflöte im theaterhagen

Noch einmal ein Zauberflöte? Kann es da noch Überraschungen geben? Ist nicht alles schon gesagt?

Nein, keineswegs! Der Regisseurin Annette Wolf gelingt im theaterhagen eine neue, faszinierende Deutung. Der bisher meist favorisierte Kampf:  Gut gegen Böse, Hell gegen Dunkel wird umgedeutet. Zentral in der Inszenierung ist nun die Frage:" Wie gelingt es jungen Menschen sich gegen scheinbar übermächtige Erwachsene und Institutionen zu behaupten, um eine eigene Lebensperspektive zu gewinnen?". weiter    ...

 

 

Hagen

Madame Butterfly im theaterhagen

Foto: Klaus Lefebvre
Foto: Klaus Lefebvre

Mit der letzten Premiere der Saison feierte das theaterhagen wieder einen glänzenden Erfolg, Ergebnis einer engagierten und kompetenten Ensembleleistung mit dem Regie führenden Intendanten an der Spitze.

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Wuppertal

Johannespassion in Wuppertal

Foto: Uwe Stratmann
Foto: Uwe Stratmann

Eine mit Spannung erwartete Johannes-Passion hatte am 22.Mai 2015 in Wuppertal Premiere. Die  szenische Fassung von Oratorien oder Passionen ist noch verhältnismaßig neu.

Wie geht ein Regisseur das an? Was erwartet den Zuschaer? weiter [...]

 

 

 

Hagen

Fidelio  - eine gebrochene Utopie

Harriet Kracht (Alte Leonore), Richard Furman (Florestan) Foto: Klaus Lefebvre
Harriet Kracht (Alte Leonore), Richard Furman (Florestan) Foto: Klaus Lefebvre

"Fidelio"

Ludwig van Beethoven

Musikalische Leitung Florian Ludwig

Inszenierung Gregor Horres

Ludwig van Beethoven hat an seiner einzigen Oper "Fidelio" über zehn Jahre lang gearbeitet. In Hagen ist seine grandiose Musik zu hören. Die vielfach ausgezeichnete Autorin,  Jenny Erpenbeck,  hat für die Aufführung einen neuen Text verfaßt. In der Inszenierung von Gregor Horres blickt eine gealterte Leonore zurück auf das Geschehen von einst, welches sie immer noch emotional beschäftigt. Ihre Illusionen hat sie verloren. weiter [...]

 

 

 

 

Essen

Schauspiel

Wir sind die Guten

Foto: Martin  Kaufhold
Foto: Martin Kaufhold

(Shoot / Get Treasure / Repeat)

Von Mark Ravenhill

Deutsch von John Birke

Inszenierung: Hermann Schmidt-Rahmer

 

Welche Auswirkungen haben Terroranschläge auf unser Leben? Wie gehen Menschen mit der Angst vor Terror um? Müssen wir uns schützen? Und wie?

Mark Ravenhill gilt als einer der berühmtesten britischen Gegenwartsdramatiker. Seit seinem ersten spektakulären Theatererfolg  „Shopping and Fucking“, das 1998 in London uraufgeführt wurde, werden seine Stücke weltweit inszeniert.  „Shoot / Get Treasure / Repeat“ wurde im April 2008 in London uraufgeführt; die deutschsprachige Erstaufführung war im Januar 2010 in Düsseldorf. In 16 Minidramen zeigt das Stück den andauernden Kampf gegen den Terror und die Hoffnung durch kriegerische Einsätze der Bedrohung der Welt Einhalt zu gebieten.

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Wuppertal

"Salome" von Richard Strauss

Foto: Uwe Stratmann
Foto: Uwe Stratmann

Nach dem ambitiösen und deshalb umstrittenen Parsifal feierte das Wuppertaler Publikum die neue „Salome“ mit einhelligem Beifall. Nicht nur in Hinsicht auf die musikalische Umsetzung kam das Publikum auf seine Kosten, auch das Regieteam erhielt in der Premiere viel Applaus. Anders als der Regisseur des Wuppertaler Parsifals, Thilo Reinhard, in seiner Berliner „Salome“ betonte Michiel Dijkema den vorgegebenen Spannungsbogen und legte besonderen Wert auf genaue und nachvollziehbare Personenführung, bezog aber hierbei auch neue Sichtweisen im Detail ein. weiter [...

 

 

 

 

Wuppertal

Parsifal von Richard Wagner

Statisterie, Andreas Daum, Tilmann Unger, Thomas Gazheli, Kathrin, Foto: Uwe Stratmann
Statisterie, Andreas Daum, Tilmann Unger, Thomas Gazheli, Kathrin, Foto: Uwe Stratmann

Parsifal - neu erzählt - kein Bühnenweihfestspiel

An Thilo Reinhardts Inszenierung scheiden sich die Geister. Unbedingt ansehen, meint unser Kritiker. Lesen Sie mehr über den  "Parsifal" in Wuppertal.  [...]

 

 

Essen

"Verbrennungen" von Wajdi Mouawad

Foto: Birgit Hupfeld
Foto: Birgit Hupfeld

Schauspiel Essen

Premiere: 28. Februar 2015

 

Ein Leben mit Gewalt

Das Theaterstück erzählt eine ungeheuerliche Geschichte. Von einer Familientragödie und entsetzlichen Gräueltaten handelt „Verbrennungen“ des Frankokanadischen Autors Wajdi Mouawd. Martin Schulze inszenierte das Stück für das Schauspiel Essen. weiter ...

 

Hagen

FAUST im theaterhagen

Rolf A. Scheider (Méphistophélès), Marylin Bennett (Marthe), Foto: Klaus Lefebvre
Rolf A. Scheider (Méphistophélès), Marylin Bennett (Marthe), Foto: Klaus Lefebvre

Oper von Charles Gournod

Premiere am 17.01.2015

Als erste Premiere im Jahr 2015 führte das theaterhagen den „Faust“ von Charles Gounod auf. Dessen musikalische Umsetzung verzichtet auf Goetheschen Tiefsinn und stellt die Liebesgeschichte von Faust und Gretchen, die in dieser Oper Marguerite heißt, und ihr Scheitern in den Mittelpunkt  mehr ...

 

 

 

Foto: Mathias Jung
Foto: Mathias Jung

Wuppertal

Don Giovanni in Wuppertal

Josef Wagner, Marianne Fisel, Foto: Uwe Stratmann
Josef Wagner, Marianne Fisel, Foto: Uwe Stratmann

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Dramma giocoso in zwei Akten; Libretto von Lorenzo da Ponte

 

 

Fur manche Opernbesucher ist sie die Oper aller Opern "Don Giovanni".

 Eine ideenreiche Inszenierung der Mozart Oper ist jetzt in Wuppertal zu sehen.  mehr ...

 

Wuppertal

Foto: Christoph Sebastian
Foto: Christoph Sebastian

Wuppertal

Tosca in Wuppertal

Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka gibt seinen Einstand

In der Operngeschichte gilt die Figur der "Tosca" als schillernde Persönlichkeit. Gleich zwei Männer umwerben die Titelheldin in Puccinis Drama: Cavaradossi, ein freigeistiger Maler und Scarpia, der brutale Polizeichef.
Stefano Poda, laut BBC einer der wichtigsten Opernregisseure unserer Zeit, inszenierte die Oper.

Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka dirigierte das  Sinfonieorchester Wuppertal und gab damit seinen Einstand als Opernintendant. mehr ...



Hagen

Verdis Otello im theaterhagen

Draußen scheint vor der Premiere die Sonne, drinnen im Theater jagen schon düstere Sturmwolken über den Himmel. Davor eine Art stadtmauerartiger hoher Steg, ganz im Vordergrund ein Wachturm. Erstaunlich, welch kreative Lösungen den Hagenern bei ihrer relativ kleinen und engen Bühne einfallen (diesmal wieder, auch die Kostüme: Jan Bammes): Haben wir unten nicht genug Platz, gehen wir eben in die Höhe (das war bei „Carmen“ und „Don Quichotte“ auch schon einleuchtend gelöst).  weiter ...


Hagen

„Don Quichotte“

 Foto: Klaus Lefebvre
Foto: Klaus Lefebvre

Im Theaterhagen feierte Don Quichotte“ Premiere.  Der Ritter von der traurigen Gestalt, lächerlich und liebenswert, ein Spinner und Phantast, hört nicht auf Andere.

Unbeirrt geht er seinen eigenen Weg. Wiedermal begeistert Hagen mit einer tollen Inszenierung. weiter ...

 

Wuppertal

Oper

Alcina verzaubert

Joslyn Rechter, Nohad Becker, Elena Fink, Foto: Uwe Stratmann
Joslyn Rechter, Nohad Becker, Elena Fink, Foto: Uwe Stratmann

Wuppertaler Opernhaus

Premiere am 23.3.2014

In Wuppertal hatte "Alcina" Premiere. Eine Inszenierung, die verzaubert.

Fritz Gerwinn hat die Premiere besucht.

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Reisen

Die Schlösser der Loire

 

Die Loire ist mit 1020 km der längste Fluß Frankreichs. Die liebliche Landschaft des Loiretales wird als "Garten Frankreichs" bezeichnet. weiter ...

 

 

 

"Evita" in Wuppertal

Rasanter Aufstieg und tragisches Ende

"Evita" in Wuppertal
"Evita" in Wuppertal

Als Eva Perón 1952 im Alter von nur 33 Jahren an Krebs starb, trauerte ganz Argentinien. Wegen ihrer Fürsorge für die Armen war sie im Volk sehr beliebt. An der Seite von Argentiniens Diktator Juan Perón führte sie als Präsidentengattin ein glamouröses Leben. In Wuppertal ist "Evita" jetzt als Musical zu erleben. Das Leben der Protagonistin wird in der Inszenierung keineswegs nur verherrlicht, deutlich herausstellt werden Brüche und problematische Seiten ihres kurzen Daseins. weiter ...

 

 

 

 

Reise -Tipp

Irland

Dinieren mit Madame Pompadour

Auf Tuchfühlung mit der Vergangenheit: die Faszination der Maskerade

Gäste sind verrückt darauf und das Regency Herrschaftshaus Balyfin macht es möglich: das Verwandeln in historische Gestalten.

Sich einmal fühlen wie die Pompadour. Das muss kein Traum bleiben. Im Ballyfin Hotel können die Gäste in historische Kostüme schlüpfen und stilecht an einem barocken Dinner teilnehmen.

Für dieses besondere Vergnügen stehen 40 verschiedene Galagarderoben zur Verfügung. Umgeben von Wäldern und Seen liegt das imposante Hotel verwunschen wie ein Märchenschloss in einem herrlichen Park. Damit bietet es eine faszinierende Kulisse für das abendliche Historienspiel. http://www.ballyfin.comhttp://

Wuppertal

Verdis Maskenball in Wuppertal

Oper in drei Akten von Guiseppe Verdi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Foto: U. Stratmann

 

Sängerfest und solide Inszenierung

Kaum waren die ersten Takte des Vorspiels erklungen, da war die Freude über die musikalische Qualität groß.  Der Abend versprach ein Genuss zu werden. weiter ...

 

Essen

Theater

Faust I. und II.

Gefangen in Rastlosigkeit

Jan Pröhl, (Faust), Stefan Diekmann, (Mephisto), Foto: Sabrina Weniger
Jan Pröhl, (Faust), Stefan Diekmann, (Mephisto), Foto: Sabrina Weniger

Von Johann Wolfgang von Goethe

Grillo-Theater, Essen

Gesehen am 2.3.13 (Premiere)

 

Den „Faust“ mit sieben Schauspielern bewältigen – was für ein Vorhaben: das Programmheft kündigt eine Strichfassung an – und der Zuschauer ist gespannt.    weiter ...

 

 

 

Düsseldorf

Musik

"Xerxes" von Händel

Barockoper mit grandiosem Erfolg

Foto: Hans Jörg Michel
Foto: Hans Jörg Michel

Die deutsche Oper am Rhein glänzt derzeit mit einer Barockoper. Stefan Herheims Inszenierung der Händel Oper „Xerxes“ sorgt für Furore. Das Publikum feiert das Ensemble enthusiastisch.

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Wuppertal

"Bluthochzeit"

Eine Familie im Ausnahmezustand

Lyrische Tragödie in zwei Akten von Federico García Lorca

Musik von Wolfgang Fortner

Premiere: Wuppertaler Bühnen, Sonntag, 13. Januar 2013,

Eine Familie in einem Ausnahmezustand. Die Hochzeitsfeier endet in einer Tragödie. Großer Jubel für die gelungene Inszenierung in Wuppertal.

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Reise

Kulturschock Indien – oder doch ein Traumland? Eine privat organisierte Reise


Nach Indien fliegt man nicht eben mal so hin. Obwohl viele Menschen sich für das Reiseziel Indien interessieren, scheuen sie vor dem "Unbekannten" zurück. Gisela Baumann-Wagner, unsere Mitarbeiterin, ist nach Indien zu einer knapp dreiwöchigen Rundreise aufgebrochen. Mitgebracht hat sie unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse. Lesen Sie hier was sie zu erzählen hat.

 

Wenn man noch nie in Indien war, fragt man sich natürlich spontan, ob eine privat organisierte Reise überhaupt sinnvoll erscheint, oder ob man nicht besser dran wäre, eine durchgeplante Pauschalreise zu machen. Man weiß im Allgemeinen recht wenig über dieses Land – alles ist fremd: Geschichte, Religion, soziales Leben.  weiter ...