Szene aus: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, Foto: Matthias Jung
Szene aus: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, Foto: Matthias Jung

Eine eheliche Zimmerschlacht

 

Edward Albees packendes Kammerspiel „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ kehrt am 8. Oktober zurück ins Essener Grillo-Theater

 

Edward Albees berühmtes Ehedrama „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ kehrt am kommenden Freitag, 8. Oktober, 19:30 Uhr ins Essener Grillo-Theater zurück. Weltweit bekannt wurde Albees Stück vor allem durch die Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton aus dem Jahr 1966. Seine Uraufführung erlebte „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ aber bereits vier Jahre zuvor, und mit diesem Drama gab Albee dem amerikanischen Theater eine neue Richtung: Seine eheliche Zimmerschlacht wurde zum Sinnbild für unerfüllte Träume, Lebenslügen und verlorene Illusionen einer ganzen Generation.

 

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen George (46) und seine Frau Martha (52), zwei kampferprobte Gegner: Seit über 20 Jahren sind der erfolglose Geschichtsprofessor und die Tochter des Universitätspräsidenten miteinander verheiratet, doch noch längst sind nicht alle Schlachten geschlagen. Und nie kämpft es sich besser als vor Zuschauern, besonders wenn diese so attraktiv sind wie der ehrgeizige junge Biologieprofessor Nick, der neu an der Uni und nur zu gern bereit ist, zu später Stunde private Kontakte zur Tochter seines Chefs zu knüpfen. Als sie Marthas Einladung annahmen, konnten allerdings weder Nick noch „seine Süße“ ahnen, dass aus dem harmlosen nächtlichen Schlummertrunk unter Kollegen ein gnadenloser Kampf auf Leben und Tod werden würde. Ob gewollt oder ungewollt, in dieser Nacht läutet Martha die finale Runde ein …

 

In der Regie von Regisseur Karsten Dahlem spielen Ines Krug (Martha), Jan Pröhl (George), Trixi Strobel (Süße) und Alexey Ekimov (Nick). Gefördert wird die Inszenierung von der Sparkasse Essen aus Mitteln der Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“. (ÜPM)

 

Einlassbedingungen: Der Besuch der Vorstellung ist nur für nachweislich vollständig Geimpfte, Genesene oder mit einem bestätigten negativen Schnelltest möglich („3G-Regel“). Auf Nachfrage ist zudem ein Lichtbildausweis oder ein vergleichbares amtliches Ausweispapier vorzulegen. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske ist im gesamten Gebäude außer am Sitzplatz notwendig.

 

Eintritt: € 14,00 | € 25,00; Karten unter 0201/81 22-200 oder online über

www.schauspiel-essen.de

Nächste Folgetermine: 9., 15. Oktober; 12. November, jeweils 19:30 Uhr.

 

 

Für die kleinen Zuschauer

Gelsenkirchen

Musiktheater-im-Revier

 

Der gestiefelte Kater

Premiere: 2.12.2018

um 16 Uhr im kleinen Haus

 

Musikalisches Märchen für ein Holzbläserquintett und eine Puppe auf 4 Pfoten, nebst erzählenden Dingen und Objekten für Kinder ab 5

Geschichte

 

Was ist verblüffender als ein sprechender Kater? Ausgerechnet der Kater, der dem jüngsten Müllersohn als einziges Erbteil geblieben ist. Und was kann noch verblüffender sein, als der Wunsch eben jenes Katers, der Müllersohn möge ihm von seinem letzten Geld ein Paar Stiefel machen lassen? Damit genau dieser Kater dann auf zwei Beinen aus der Mühle marschiert und dem verwunderten Müllersohn bedeutet, er solle sich ruhig auf ihn verlassen ... Wie pfiffig der Kater allerdings ist, und wie schlau er das Schicksal des Müllersohns und damit sein eigenes in die Hand nimmt, stellt sich heraus, als er für den König so viele Rebhühner fängt, wie niemand jemals zuvor und dafür reichlich mit Gold belohnt wird. Auch die Gelegenheit einer Spazierfahrt des Königs weiß der Kater zu nutzen, indem er seinem Herrn beim Bad im See die Kleidung stiehlt, um dann dem vorbeifahrenden König den Müllersohn als bestohlenen Grafen vorzustellen … Aber das alles ist natürlich nichts gegen den Kampf des Katers mit dem Zauberer, der am Ende aus dem Müllersohn einen König und aus dem Kater seinen Minister werden lässt …

(HA-KRU)